Sonntag, 28. April 2013

[R] Percy Jackson - Diebe im Olymp #1 von Rick Riordian

Percy Jackson - Diebe im Olymp
Originaltitel: Percy Jackson an the Olympians - The Lighhtning thief
Erschienen: Februar 2010
Seitenanzahl: 448
Verlag: Carlsen
Gebunden: 16. 90 €
Taschenbuch: 8.99 €
Kindle: 7.99 €

Teil einer Reihe ? Ja, Teil 1 von 5




Band 1: Diebe im Olymp
Band 2: Im Bann des Zyklopen *Klick*
Band 3: Der Fluch des Titanen *Klick*
Band 4: Die Schlacht um das Labyrinth
Band 5: Die letzte Göttin


Erster Satz: Echt, ich habe nicht darum gebeten, als Halbblut auf die Welt zu kommen.

Zitate: S. 123 "Harten erstenTag gehabt ?"  
"Ich habe hier nichts zu suchen", sagte ich. "Ich glaube ja nicht mal an Götter."
"Ja", sagte er. "So haben wir alle angefangen. Und wenn du erst an sie glaubst ? Dann wird es auch nicht leichter."

S. 203 Eigentlich ist es nett zu wissen, dass es da draußen irgendwo griechische Götter gibt. Dann haben wir doch wenigstens jemanden, den wir verantwortlich machen können, wenn etwas schiefgeht. Wenn man zum Beispiel, einen Bus verlässt, der soeben von Hexen aus der Unterwelt angegriffen und von Blitzen in die Luft gejagt worden ist, und wenn es dann auch noch regnet, dann sind die meisten Leute sicher geneigt, das für eine echte Pechsträne zu halten; ein Halbblut dagegen begreift, dass irgendeine göttlich Macht ihn so richtig den Tag versauen will.

Klappentext:
 

Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen. Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen. Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer ...

Zum Cover:

Ich finde die Deutschen Cover schöner als die Englischen. DieDeutschen erinnern mich auch irgendwie an die Cover von Hary Potter. Euch nicht ? Die Englischen dafür, fand ich etwas zu kindlich.

Zum Buch:

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich den Film wirklich mag, also habe ich es mir kurzerhand von meiner Freundin ausgeliehen, damit ich nicht auf die Bestellung warten muss und gelesen.
Was mich einbisschen verwirrt hat war, dass Percy im Buch 12 ist und im Film 16. Ich finde 16 Jahre auch viel realistischer als 12. Er handelt auch meistens nicht wie ein 12 Jähriger sondern wie ein 16 Jähriger, auch habe ich ihn mir älter vorgestellt, kein 12 Jähriger Junge erledigt einen Minotaurus oder reist mit 2 anderen durch halb USA, selbst Halbgötter nicht !

Sonst hat mir Percy aber doch gefallen. Manchmal merkt man das er noch jünger ist, z.B. am Anfang.
Den Anfang fand ich generell schon eher kindlich als für Jugendlich oder sagen wir so für mich. Mich hat es aber nicht so sehr gestört, da der Schreibstil angenehm war. Diesesmal ist sogar ein Junge ein Protagonist und das stört auch nicht im Mindesten, das fand ich wirklich gut. Es sind sonst immer Mädchen, ich selber habe, glaube ich, kaum Bücher wo ein Junge der Protagonist ist. Es war mal etwas anderes, das Buch ist wahrscheinlich für Jungs geschrieben, aber auch Mädchen können es prima lesen !!

Die Geschichte fängt meiner Meinung etwas zu langsam und langweilig an, aber im laufe der Zeit wird sie doch spannend. Da ich den Film schon vorher gesehen habe, waren für mich einpaar Sachen vielleicht nicht so überraschend und doch ist es nicht langweilig. Ich hatte Angst das, das Buch mich langweilen würde, da ich selbst das Ende schon kannte, doch so war es nicht. Da es wie eigentlich immer bei Buchverfilmungen, nicht gleich ist und manche Sachen verändert sind.

Grover hat mir auch im Buch sehr gefallen. Er ist lustig aber auch sehr, naja, nicht so schlau halt. Er ist noch ein "Anfänger" und hat es in der Vergangenheit schon einmal vergeigt. Von Percy kriegt er aber eine 2. Chance und wird zum Beschützer von ihm.

(S.235) Ich begrüßte den Pudel.
Grover erzählte, dass er Gladiola im Wald begegnet sei und sie ins Gespräch gekommen waren. Der Pudel war einer reichen Familie in der Nähe
 weggelaufen, die 200 Dollar Finderlohn für ihn ausgesetzt hatte. [...]
"Woher weiß Gladiola von dem Finderlohn ?", fragte ich.
"Er hat die Plakate gelesen", sagte Grover. "Dussel"
"Natürlich", sagte ich."Blöd von mir."

Annabeth fand ich im Buch nicht so gut. Sie war eine Streberin und so habe ich sie auf gar keine Fall vorgestellt. Im Film ist sie eine Kriegerin, da sie die Tochter von Athene ist. Athene ist die Göttin der Weisheit, Strategie und des Kampfes. Die Tochter von Athene sollte also auch eine Kriegerin sein und nicht nur eine unterwürfige Streberin. Vielleicht habe ich es nicht so ganz verstanden, aber ich hatte einfach das Gefühl, dass Rick Riordan sie dazu gemacht hat.. 

Die Götter fand ich natürlich auch gut, auch wenn sie am Anfang gar nicht vorkamen und nur gegen Ende mehr Geschichte bekommen haben. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr vorkommen, aber so schlimm war es dann doch nicht.

Der Autor:
 
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 32 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, "Die Kane-Chroniken" und "Helden des Olymp", schafften auf Anhieb den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste.


Fazit:

Mir hat das Buch gefallen, ich glaube das es noch Luft nach oben gibt und gebe deshalb 

3,5 von 5 Sternen



die Reihe und andere Bücher:

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