Freitag, 26. Juli 2013

[R] Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher


Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: Thirteen Reasons Why
Erschienen: 2009
Seitenanzahl: 283
Verlag: cbt
Taschenbuch: 8,99
Broschiert: 9,99
Gebunden: 14,95
Teil einer Reihe? Nein




Erster Satz: "Sir?", wiederholte sie. "Wann soll das Paket ankommen?"


Klappentext:

Man kann die Zukunft nicht stoppen,
Man kann die Zeit nicht zurückspulen - 
Doch wer auf Play drückt,
Erfährt die Wahrheit.

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...


Zum Cover:

Das Cover erinnert an einen krassen Thriller.Geister kamen mir als erstes in den Sinn. Das Cover sieht gefährlich aus: die neongrünen Striche die Opfer darstellen könnten. Aber das Alles täuscht denn es geht um was ganz anderes. Trotzdem passt das Cover und auch der Titel. Es gibt mehrere englische Cover aber die finde ich alle nicht so schön und das Deutsche hat sich lange gehalten.

Zum Buch:


Ich habe das Buch gekauft ohne viel darüber nach zu denken. Ich wusste schon um was es geht, trotzdem hat mich das Buch überrascht.

Ein gutes Buch das ich nicht aus der Hand legen konnte. Trotzdem musste ich immer mal einen Pause machen, weil ich sonst zu traurig gewesen wär, doch 5 min später musste ich weiterlesen. 
Die Geschichte hat mich nicht losgelassen. Es geht in dem Buch um ein Mädchen das sich umgebracht hat. Ein gewagtes Thema. Der Autor hat sich aber was interessantes Ausgedacht um beide Seiten bei einem Selbstmord zu sehen. Die Kassetten mit der Wahrheit und den Empfindungen des Mädchens und die Kommentare des Zuhörers. Wie es auf andere wirkte, was sie mit bekommen haben.
 Sowohl Clay (der Zuhörer) als auch Hannah (Selbstmörderin) sind sympathisch. Und man trauert mit um Hannah. Die auf den Kassetten genannten Personen stehen natürlich in einem schlechten Licht da. Schließlich sind sie der Grund eines Selbstmords. 
Der Schreibstil des Autors war angenehm. Man konnte das Buch schnell lesen und gut verstehen. Es gibt nicht was ich an diesem Buch groß zu bemängeln hätte. Nur fand ich manche der Gründe zumsrrascht. Nach dem Buch war ich etwas traurig und deswegen habe ich mir danach fröhliche Lieder angehört. 

Der Autor:

Jay Asher bekam die Idee zu dem Buch während einer Audioführung im Museum. Er war fasziniert von der
Stimme in seinem Ohr, die ihm erklärte, was er sah. Sein erster Roman "Tote Mädchen lügen nicht", wurde weltweit zu einem sensationellen Erfolg .Der Autor lebt in Kalifornien.

Fazit:

Ein Buch mit einer Geschichte, die mich nicht losgelassen hat. Man musste einfach weiterlesen. Die Personen sind sympathisch und der Autor hat sich etwas einfallen lassen um das Thema Selbstmord interessant zu machen. Das Buch ist gut geschrieben. Und es gibt nichts zu bemängeln. Deswegen.....


5 von 5 Sternen
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