Samstag, 10. August 2013

[R] Das Mädchen auf den Klippen von Lucinda Riley


Das Mädchen auf den Klippen
Originaltitel: The Girl on the Cliff
Erschienen: Mai 2012
Seitenzahl: 448 
Verlag: Goldmann
Taschenbuch: 9.99 €
Kindle: 8.99 €
Teil einer Reihe? Nein.







Erster Satz: Die Gestalt stand gefährlich nahe am Rand der Klippe.

Klappentext:
 
Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter

Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.
 
Zum Cover:

Ich finde auch dieses Cover ziemlich schön. Generell sind die Bücher von Lucina Riley schön gestaltet. Das Original sieht auch gut aus und passt auch gut zur Geschichte.

Zum Buch:

Der Schreibstil von Lucinda ist genauso schön wie in "Das Orchideenhaus". Mir gefällt einfach die Art wie sie schreibt. Sie ist ungezwungen und ist einfach angenehm. Ohne viel zu beschreiben, kann sie einem trotzdem viele schöne Bilder heraufbeschwören, die einen nicht mehr loslassen. Wenn sie Dinge beschreibt, habe ich das Gefühl, dass sie das alles selber mit eigenen Augen gerade sieht und ihre eigenen Erfahrungen aufschreibt und keine Geschichte.
Ich habe lange gebraucht um das Buch endlich zu lesen, doch ich hätte es früher lesen sollen. Die Geschichte entfaltet sich mehr und mehr und man erfährt mehr über die Vergangenheit aber auch über die Gegenwart. Es ist nämlich nicht nur aus einer Sicht geschrieben, sondern aus mehreren. Mir hat es gefallen immer wieder in die anderen Personen zu schlüpfen ihre Gefühle und Handlungen zu verstehen und nicht nur durch eine Sicht zu sehen. Indem man zwischendurch immer mehr über die Vergangenheit erfährt, versteht man auch immer mehr warum sich Personen so verhalten und so sind wie sie sind und warum sie so denken. Ich selber finde es auch immer ziemlich spannend in die Vergangenheit zu gehen, das sind mit einer meiner Lieblings Stellen im Buch auch wenn sie manchmal ziemlich traurig sind. Es ist einfach ziemlich interessant.
Die Protagonisten in dem Buch haben mir auch ziemlich gefallen. Aurora schließt man ziemlich schnell ins Herz, gefolgt von Grania, ihr Familie und anderen. Aurora ist ein besonderes Mädchen was aber ein sehr sehr schweres Leben hat, sich dafür aber unglaublich gut schlägt. Mehr will ich zu den Personen und ihren Handlungen nicht sagen, denn es ist viel spannender es selber zu lesen. Ich werde deshalb auch nichts zur Geschichte detailliert oder grob erzählen, denn man muss selber die Geheimnisse der Familien heraus finden. Schließlich macht das, das Buch aus.

Die Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Fazit:

Mir hat dieses Buch von ihr sehr gefallen. Ihr neuen Roman "Der Lavendelgarten" werde ich auch auf jeden Fall noch lesen.


5 von 5 Sternen 
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