Sonntag, 1. September 2013

[R] Ascheherz von Nina Blazon


Ascheherz
Erschienen: September 2010
Seitenzahl: 542
Verlag: cbt Fantasy
Taschenbuch: 9,99
Gebunden: 12,90
Teil einer Reihe? Nein





 

Erster Satz: In den Nächten, die dem Blutmann gehörten, wagte Summer kein zweites Mal einzuschlafen.

Zitat: (S. 103/104)
          Ich und du im Kartenhaus,
          kann keiner hinein, kann keiner hinaus,
          hier lachen wir beide im Auge der Nacht,
          im Bett, das die Herzdame uns gemacht.
         Die Ewigkeit schmeckt nach Lack und Papier,
         doch du und ich, wir lieben uns hier.
        Ein Niesen nur und das Kartenhaus bricht.
        Küsse sind ewig - die Liebe nicht.
        Neu misch ich die Karten und teile sie aus,
        und denk an uns im Kartenhaus.

Klappentext:

Der Kuss aus der Vergangenheit brannte immer noch aus ihrem Mund. Er schmeckte nach Hitze, nach Rauch und ....nach Verlust.

Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...

Zum Cover:

Ich finde das Cover sehr hübsch und es passt zum Buch. Ich finde die Mischung blau-rosa sehr süß. Und auch das Glitzern sieht gut aus. 

Zum Buch:


Ich fand das Buch richtig gut. Ich bin ja ein Fan von Nina Blazon und ihren schönen Büchern. Und nach Faunblut musste ich natürlich auch Ascheherz lesen. Es steht schon seit Eeewigkeiten auf meiner Wunschliste
Totenkopfschwärmer
und nun habe ich es gelesen. Ich mag den Schreibstil von Nina Blazon. Immer Mal sehr poetisch und doch leicht verständlich. Ein bisschen verwirrend fand ich immer die unterschiedlichen Namen von Summer. Aber ich hab sie gemocht. Es war etwas durcheinander mit ihren Entscheidungen. Man konnte mit ihr, ihre Vergangenheit erleben, entdecken und erfahren wer sie wirklich ist. Die Geschichte nimmt einen Wandel und man reist durch ein neues Land. Die Idee mit den Zorya ist sehr gut. Nina Blazon hat sich da wirklich etwas einfallen lassen. Das Leben als unsterbliche Zorya  ist auch irgendwie cool oder? Respekt von allen und immer etwas geheimnisvolles das man mit der Einheit der Anderen teilt. Beim Lesen fand man auch immer wieder Übereinstimmungen mit Faunblut. Z.b. die Tierläufern. Auch Moria war da. So kämpferisch wie immer. Lady Mar erscheint in diesem Buch gar nicht so grausam wie in Faunblut. Man sah die andere Seite. Die Sache mit Loved und Indigo war verwirrend. Aber Loved ist sehr sympathisch. Indigo mag wahrscheinlich niemand. Anzej fand ich auch gut, auch wenn der Anfang ein krasser Gegensatz zum Ende 
ist. Die erste Flucht fand ich etwas gehetzt geschrieben. Dajee, fand ich mega süß. Aber ich fand es nicht so gut das Summer sie immer angelogen hat. Das Buch ist war mich fast wie ein Film gewesen und alles hat sich immer wieder im Laufe der Geschichte verändert. Das Ende fand ich sehr spannend und auch traurig und ganz zum Schluss echt süß. Es gibt immer wieder einen Wechsel der Locations. In dem Buch fand man immer Lieder und Gedichte von Summer. Ich fand das ist immer was Schönes zwischendurch ein Gedicht zu lesen.

Anna: Ich habe das Buch schon länger gelesen und deswegen nicht Rezensiert. Ich liebe aber diese Buch. Die Geschichte und den Schreibstil fand ich angenehm und trotzdem war auch viel Action dabei. Ich habe dieses Buch einfach total gerne gelesen und kann mich selbst jetzt noch an ziemlich viel erinnern. Ich glaube, ich habe auch mal kurz geweint, bin mir aber nicht mehr so sicher. Sicher ist aber, dass man dieses Buch von Nina Blazon unbedingt lesen solle, auch wenn einem Faunblut nicht so sehr gefallen hat (wie mir). Es gehört zu den wenigen Büchern die ich uunbedingt wieder lesen möchte. 

Die Autorin: 

Nina Blazon, geboren 1969 in Koper bei Triest, aufgewachsen in Neu-Ulm, las schon als Jugendlich mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schrieben begann sie während ihres Germanistik-Studiums - Theaterstücke und Kurzgeschichten -, bevor sie den Fantasy-Jugendroman Im Bann des Fluchträgers schrieb, der 2003 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und 2004 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die erfolgreiche Jugendbuchautorin lebt in Stuttgrat.

Fazit:

Ein gutes Buch von einer guten Autorin. ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Eines von Annas Lieblingsbüchern.

5 von 5 Sternen
weitere Bücher: 

und viele mehr....

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