Sonntag, 8. September 2013

[R] Die unendliche Geschichte von Michael Ende


Die unendliche Geschichte
Erschienen: Juli 2004
Seitenanzahl: 480
Verlag: Thienemann
Gebunden: 19.95 €
Teil einer Reihe ? Nein!












Erster Satz: Diese Inschrift stand auf der Glastür eines Ladens, aber so sah sie natürlich nur aus, wenn  man vom Inneren des dämmerigen Raumes durch die Scheibe auf die Straße hinausblickte

Zitate: "Ich möchte wissen", sagte er vor sich hin, "was eigentlich in einem Buch los ist, solange es zu ist. Natürlich sind nur Buchstaben drin, die auf Papier gedruckt sind, aber trotzdem - irgendwas muss doch los sein, denn wenn ich es aufschlage, dann ist da auf einmal eine Geschichte. Da sind Personen, die ich noch nicht kenne, und es gibt alles möglichen Abenteuer und taten und Kämpfe - und manchmal ereignen sich Meeresstürme oder man kommt in fremde Länder und Städte. Das ist doch alles irgendwie drin im Buch. Man muss es lesen, damit man's erlebt, das ist klar. Aber drin ist es schon vorher.

Klappentext: 

Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: Die unendliche Geschichte. Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der "Kindlichen Kaiserin", die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atréju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er
selbst jenes Menschenkind sein?


Zum Cover:

Ausgabe von meinem Vater

Ich finde das blaue Cover nicht wirklich schön. Ich habe eine andere Ausgabe von meinem Vater, die aber nicht mehr verkauft wird. Ich finde diese aber viel
schöner, als die die man kaufen kann.

Zum Buch:


Ich weiß nicht ganz recht was ich zu dem Buch sagen soll und wie ich es bewerten soll. Wenn ich Bücher fertig gelesen habe und einbisschen darüber nach denke, kommt meistens eine Bewertung und ich muss sie nur noch aufschreiben. Bei diesem Buch bin ich mir aber nicht so sicher. Es ist ein Buch für sich allein, ein Schatz der gehütet und umsorgt werden muss. Es ist ein Geheimtipp und man vergisst es nicht so schnell. In dem Buch steckt wirklich Leben, nicht nur Wörter und Sätze. Man taucht in eine wunderbare Geschichte ein, die einen nicht los lässt. Manchmal hat man das Gefühl, dass man selber gleich in das Buch gelangt und Abenteuer erlebt. 
Man muss das Buch einfach selber lesen, da nützen auch keine so ausführliche Rezensionen und Inhaltsangaben. Das Buch beinhaltet einen Zauber, der sich erst beim lesen zu erkennen gibt, ohne das man es merkt.
Ich habe um die 2 Wochen für das Buch gebraucht und trotzdem kommt es mir so vor, als wären es nur 2 Tage.
Das Buch sollte man aber unbedingt gelesen haben. Es ist zwar für Kinder ab 10 Jahren, ich bin aber der Meinung das es auch Erwachsene auf jeden Fall lesen können. Es ist ein Buch, dass jeder lesen kann und sollte.

Der Autor:

Zunächst versucht er sich als Schauspieler, Filmkritiker und Sketchautor zu etablieren. Als diese Versuche scheitern, schreibt der 27-Jährige sein erstes Buch. Keiner will es drucken - es ist Michael Endes späterer Welterfolg "Jim
Knopf". Am 12. November 1929 kam Michael Ende in Garmisch-Partenkirchen zur Welt. Sein Vater war Kunstmaler, die Mutter Preziosenhändlerin. Der Junge wächst im Atelier des Vaters in München-Schwabing auf; und so gehörten Kunst, Kultur und Politik von früh an zu seinem Leben. "Die Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer" (1960), "Momo" (1972) und "Die unendliche Geschichte" (1979) waren seine größten Erfolge. Michael Ende starb 1995.

Fazit: 

Es ist ein wunderbares Buch, trotzdem gebe ich nur 4 Sterne. Die Frage  - warum ich nur 4 vergebe - ist berechtigt, aber es liegt ganz einfach an Bastian. Er hat mich ziemlich genervt. In der Mitte wo es darum geht, dass er Phantásien retten soll, kneift er und hat auf einmal Angst davor in die Welt zu gehen. Am Ende wird er verrückt und dreht durch. Es ist zwar ein kleiner Junge und ich verstehe ja, dass wenn er nicht so wäre, die Geschichte nicht funktioniert hätte, aber er hat mich nun mal wirklich genervt. Im allgemeinen fand ich das Ende viel zu lang, man hätte es wirklich abkürzen können und manche Sachen rausstreichen können.
Die Namen fand ich auch alle ziemlich merkwürdig und konnte sie nicht mal in meinem Kopf aussprechen. Und ich finde es ziemlich schei*e wenn ich Namen nicht mal in meinem Kopf aussprechen kann, und ich meine damit so gut wie alle Namen die vor kommen.


4 von 5 Sternen
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