Samstag, 9. November 2013

[KR] Echt easy, Frau Freitag von Frau Freitag

Echt easy, Frau Freitag
Erschienen: September 2013
Seitenanzahl: 287
Verlag: ullstein
Taschenbuch: 9,99
ebook: 2,25
Teil einer Reihe? Ja, kann man aber auch getrennt lesen.








Erster Satz: Was sind Lehrer eigentlich für Menschen?

Zitat (S. 126): Yussuf ist ein Möbel. Er sitzt einfach nur da. Wenn du nicht ab und zu nach ihm guckst, kann es passieren, dass er im Unterricht bewegungslos auf seinem Stuhl sitzt und die ganze Stunde NICHTS macht, außer Atmen. Wenn wir in den Tropen wären - an ihm würde Moos wachsen.

Klappentext:
Frau Freitags neue Klasse ist übertrieben lieb. Ihr ist fast ein bisschen langweilig in der Schule. Da hilft nur eins: mehr Privatleben und lückenlose Überwachung ehemaliger Schüler bei Facebook. Die kommen nämlich immer klar: »Wegen Jobcenter. Musst du auf behindert machen. Dann gehst du Psychater, hast du erst mal vier Monate Ruhe.« – »Oke, ich geh dann mal mich abschminken, dann neu schminken, dann guck ich ma, was ich heute anziehen soll!« Wer für sein Leben gerne chillt und sich schon immer gefragt hat, ob Lehrer auch Menschen sind, ist bei Frau Freitag voll am Start.
Zum Buch:

Neues von Frau Freitag und einer neuen Klasse. Voll streng Frau Freitag erzählte von dem letzten Jahr der Klasse von Frau Freitag. Nun da die Schüler weg sind, kommen neue nach. Die neue Klasse von Frau Freitag ist viel angenehmer. Sie hat weniger Stress und auch weniger Beschwerden. Ich finde diese Klasse aber auch nicht so witzig wie die Alte. Da es mit der neuen Siebten Klasse keine großen Probleme gibt, erzählt Frau Freitag viel aus ihrem Alltag. Ihr passieren Sachen die man selber kennt und mit ihrem Humor ist es sogar irgendwie … interessant? Z.B. das Kapitel Wenn Werbung funktioniert und auch das Kapitel danach Ich bin der Frühling sind sehr lustig. Allerding muss ich sagen das nicht alle Kapitel für mich Sinn gemacht haben. Z.B. das Kapitel Bei Drospa in der Fußabteilung. Warum nimmt sie ihre Klasse dahin mit? War das ernst gemeint von ihr?  Irgendwie ist es schon gut zu wissen dass Lehrer auch ganz normale Menschen sind, die nicht in der Schule wohnen. Aber soll es hier nicht um lustige Schulgeschichten gehen. Und wenn nichts passiert dann ist das auch nicht so spannend. Die neue Klasse ist für mich nicht so präsent wie die Alte. Aber irgendwie sind sie schon süß. Am Anfang waren noch kleine Kapitel mit Abschnitten aus „Kinderfacebook“ aber die verschwinden mit der Zeit. Der alte Charme verschwindet. Auch zum Ende hin wird es nicht besser. Es fehlt eine Danksagung oder Abschließende Worte. Kommt noch ein weiteres Buch? Ich muss sagen dass ich Chill mal, Frau Freitag echt gern gelesen habe und jedem empfehlen kann (5 von 5 Sternen). Auch das zweite Buch kann man lesen damit man weiß wie es weitergeht mit der 10 Klasse. Aber vom letzten Buch bin ich nicht überzeugt.  Die Klasse ist zwar mega süß und auch das Leben von Frau Freitag ist nicht langweilig, aber es hat irgendwas gefehlt.

Die Autorin:

Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie unterrichtet lauter überdrehte, dafür recht leistungsschwache Klassen und lebt in einer deutschen Großstadt.

Fazit:

Nur die ersten Beiden Bücher sind wirklich lustig. Ihr drittes Buch ist ganz okay.

3 von 5 Sternen

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