Montag, 25. November 2013

[R] Der Teezauberer von Ewald Arenz


Der Teezauberer
Erschienen: September 2002
Seitenanzahl: 150
Verlag: dtv
Taschenbuch: 7,90
Teil einer Reihe? Nein






 

Erster Satz: Als Jakob dreißig Jahre alt war, lag er eines Nachts im späten Frühling auf dem federnden Kissen der Haare seiner Frau und zählte sein Leben, weil er fürchtete, wieder zu träumen.

Klappentext:

Eine zauberhafte Geschichte über die Liebe zum Tee und zu Büchern sowie über die Suche nach Glück.


Zum Buch:

Wie soll ich bei diesem Buch nur anfangen? Das erste was mir aufgefallen ist, war der Schreibstil und die Rechtschreibung. Es war eine alte Rechtschreibung. Er schreibt z.B. "Kuß". Beim Lesen hat mich das nicht gestört. Aber es gibt viele die sich über solche Sachen in Büchern aufregen. Auch über kleine Schreibfehler oder so. Mir fällt das meistens nicht auf. Ewald Arenz beschreibt viele Sachen sehr detailliert und nutzt sehr viele Vergleiche. Diese sind sehr bildlich und auch sehr poetisch. Ein Beispiel dafür: "Der Nebel war auf Katzenpfoten gekommen, hockte jetzt auf samtweichen Schenkeln über der Stadt und sah hinunter, bevor er sich schweigend und fließend weiterbewegte." Das ganze Buch spielt in zwei Jahren und das auf 150 Seiten. Die ganze Zeit scheint man zu springen und lange zu verweilen vor dem nächsten Sprung. Im Buch gibt es immer wieder Geschichten von Tee im alten China oder Japan. Die waren sehr schön und auch interessant. Ich habe Nachforschungen angestellt und diese Geschichten aus Asien scheinen wirklich passiert zu sein. Was mich etwas gestört hat war das die ganze Zeit das selbe passiert. Jakob ist auf der Suche nach etwas.  Und das sucht er die ganze Zeit und redet auch die ganze Zeit davon. Die ganze Zeit ist er deswegen wütend und weiß nicht was er will. Mich hat das einbisschen gelangweilt. Außerdem scheint es in dem Buch sehr oft zu regnen. Ich bin mir nicht sicher ob Jakob in Deutschland lebt. Ich weiß das er nach Hamburg reist aber ich denke schon das alle Deutsch wissen was Hamburg ist. Das ist übrigens etwas das mich verwirrt hat. Warum wusste er irgendwie wo Hamburg ist und das sein Tee von da kommt, sagt aber Hamburgh. Und behandelt das als zwei Städte. Während der Geschichte scheint sich alles zu verändern. Das hat mich sehr verwirrt. Die Figuren verändern sich und es kommen neue dazu. Ich bin mir nicht sicher was das war. Ich dachte irgendwie an Träume oder sogar Halluzinationen. Weil es so extrem war. Ein Zahnarzt oder ein Schönheitsdok wird zum Mafiaboss. Namen verändern sich, seltsame Frauen tauchen auf und irgendwie scheinen es Figuren aus den Büchern von Jakob zu sein. Und alle liebt er. Das alles hat mich so verwirrt. Ich konnte mich nicht mit Jakob anfreunden auch wenn ich es cool fände auch so eine Fähigkeit zu haben. So viele Tees zu kennen, so viele Geschichten erzählen zu können  und durch Gerüche Bilder und Wahrnehmungen hervorzurufen. Dieses Buch war leider nichts für mich. Ich kam nicht ganz mit dem Schreibstil, noch mit den Figuren zurecht. Aber das muss ja nicht auf jeden zutreffen. Vielleicht bin ich auch einfach nicht klug genug um das Buch zu verstehen. Das Buch handelt aber tatsächlich von Tee, Träumen und Büchern. Ich wusste gar nicht das es "Gebote des Tees" gibt. Diese wurden vom Teemeister Sen no Rikyü aufgestellt. Ich habe ein paar Rezensionen bei Amazon gelesen und den anderen scheint das alles gar nicht aufgefallen zu sein und sie diskutierten auch nicht über die plötzlichen Veränderungen in der Geschichte. Ich weiß nicht mal so recht wie ich diese beschreiben soll....


Der Autor:

Ewald Arenz, geboren 1965 in Nürenberg, studierte in Enrlangen Anglistik und Amerikanisik sowie
Geschihcte und publizierte seit Beginn der neuziger Jahre. Für sin literarisches Wer wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2004 erhielt er de Bayerischen Staatsförderpreis für Kultur. Ewald Arenz lebt mit seiner Familie in Fürth.

Fazit:

So gut fand ich das Buch nicht. Mich hat alles sehr verwirrt und die Figuren waren mir unsympathisch. Aus der Idee mit dem Tee hätte man mehr machen können. Die Meinung der Kritiken teile ich nicht ganz.

2 von 5 Sternen

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