Sonntag, 12. Januar 2014

[R] Beastly von Alex Flinn


Beastly  
Originaltitel: Beastly
Erschienen: Juli 2010
Seitenanzahl: 336
Verlag: Baumann (Bastei Lübbe)
Gebunden: 12.99 €
Taschenbuch: 7.99 €
ebook: 6.49 €
Teil einer Reihe ? Nein!







Erster Satz:  Ich merkte, dass mich alle anschauten, aber das war ich gewohnt.


Klappentext:


Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - ein hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebter Kerl. Doch er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein - jetzt kann nur noch die Liebe diesen Fluch brechen. "Ich bin eine Bestie. Eine Bestie. Kein Wolf oder Bär, kein Gorilla oder Hund, sondern eine entsetzliche Kreatur mit aufrechtem Gang - ein Wesen mit Reißzähnen und Klauen. Aus jeder Pore sprießen mir Haare. Ich bin ein Monster. Du glaubst wohl, ich erzähle Märchen? Falsch. Ich lebe in New York. In der Gegenwart. Ich bin keine Missbildung, bin nicht krank. Aber ich werde für immer so bleiben - bin ruiniert - es sei denn ..."

Zum Buch:

Vorab sollte ich vielleicht sagen, dass ich den Film schon kannte. Deshalb war ich einbisschen verwirrt, wie es angefangen hat. Denn das Buch ist in sechs Teile unterteilt und dort gibt es dann immer einen kurzen Chat. Ich fand das ziemlich gelungen, da es abwechslungsreich war und ich doch auch schmunzeln musste. 
Schade war es aber, dass ich mir die Personen nicht mehr ausdenken konnte. Ich hatte einfach die ganze Zeit die Schauspieler vor den Augen, wobei ich im Nachhinein Vannesa Hudgends irgendwie ziemlich unpassend gewählt finde. Findet ihr nicht ? Dafür haben sie die Rolle von Will perfekt hinbekommen!

Ich fand Lindy aber sonst sehr mutig. Sie hat mir auch so unendlich Leid getan. Sie hat eine Kindheit gehabt, die keiner haben sollte und auch später wurde ihr Leben nicht besser. Dennoch hilft Sie ihrem Vater, selbst nachdem ganzen Mist den er ihr angetan hat. Sie ist nicht eingeschüchtert, sondern intelligent, mutig, selbstsicher. Sie hasst ihr Leben, bemitleidet sich aber nicht die ganze Zeit selber.

Kyle oder besser Adrian ist so ein reicher Idiot, wie man ihn sich vorstellt. Er guckt nur auf das Aussehen, doch hier im Buch fand ich es manchmal doch ziemlich krass. Außerdem soll er mit 16 Jahren so unglaublich schön und der Adonis schlechthin sein? Kann ich mir nicht gut vorstellen. Ich sehe doch die 16 Jährigen in der Stadt. Die sind nicht so hübsch! 18 Jahre hätte ich einbisschen realistischer gefunden. Er ist aber einfach ein dummer Idiot. Daher fand ich den Fluch nicht wirklich schlimm, genervt hat mich dann nur diesen: Ein Monster wird doch nie jemand lieben können. Ich sehe so scheiße aus, jetzt verstecke ich mich auf dem Dachboden. Ich werde immer so ein, weil sie niemals jemand ich mich verliebt. Buääääh. Meine Güte, wie kann man denn sowenig überhaupt keine Hoffnung haben ? Ok, er versucht es (Im Internet, ist doch klar, dass das er dort scheitert), aber jetzt mal ernsthaft, seine Gedanken waren doch nervig.

Will und Magda waren meine Lieblings Charaktere.

Die Geschichte fand ich ganz schön, aber da ich den Film schon kannte und das Ende sowieso klar ist, habe ich es doch schnell und ohne groß einen Schock bekommen zu haben gelesen.

Die Autorin:

Alex Flinn, geb. 1966 in New York, lernte schon mit drei Jahren Lesen und wollte bereits mit Fünf
Schriftstellerin werden. Für Recherchen absolvierte sie u.a. eine Schauspielschule und eine Gesangsausbildung. Heute ist sie eine vielfach preisgekrönte Jugendbuchautorin, die Märchen ganz besonders liebt und zahlreiche Bücher erfolgreich veröffentlicht hat. Sie lebt in Miami, Florida, USA. 

Fazit:

Eine schöne Geschichte. 

4 von 5 Sternen 

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