Freitag, 31. Januar 2014

[R] Isegrim von Antje Babendererde


Isegrim
Erschienen: August 2013
Seitenanzahl: 410
Verlag: Arena
Gebunden: 16,99
ebook: 12,99
Teil einer Reihe? Nein.






 
Erster Satz: Sie gab einen überraschten Laut von sich, als das Eisen ihr Herz durchbohrte.

Zitat (S.90) Ist man feige, wenn man nicht getötet werden will?

(S.377) Lass es nicht zu, Jola.Du hast keine Angst. Du kennst keine Angst. Lass nicht zu, dass sie Besitz von dir ergreift. Angst ist eine Falle, Angst macht dich zum Opfer. Sie kann dich auffressen wie ein wildes Tier und nichts als bleiche Knochen übriglassen.

(S.379) Fakt ist: Du bist nicht mehr hier.
Ich habe deinen Platz eingenommen.
Aber ich lebe noch.
Ich will nicht sterben, Alina.
Ich will nicht enden wie du.

Klappentext:

Der Wald ist Jolas Refugium. Hier kennt sie jeden Winkel, jeden Baum, jedes Tier. Hier ist sie weit weg von ihrer überängstlichen Mutter, der Langeweile in ihrem Heimatdorf und dem besitzergreifenden Freund. Doch seit einiger Zeit fühlt Jola sich beobachtet.  Irgendjemand treibt im Wald sein Unwesen, folgt ihr und macht ihr Angst. Als sie auf den mysteriösen Olek trifft, der sie auf seltsame Weiße fasziniert scheint das Rätsel gelöst. 

Erst nach und nach offenbart der Wald seine dunklen Geheimnisse. Und Jola wird eingehohlt von einem furchtbaren Verbrechen, das sie seit fünf Jahren zu vergessen versucht.


Zum Buch:

Wenn ich ehrlich bin hatte ich von Isegrim etwas anderes erwartet. Das was ich gelesen habe hat mich aber nicht enttäuscht.

Am Anfang ist ein Ausschnitt aus der Vergangenheit und bei den ersten Kapiteln steht am Ende immer ein Ausschnitt aus einem Kinderlied. Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass das zusammenhängt und ich schon weiß wer der Mörder ist. Antje hat mich hinters Licht geführt den am Ende gibt es eine Überraschung/Wendung die ich nicht erwartet hab.

Im ganzen Buch passiert sehr viel und Jola muss mit vielen Problemen gleichzeitig fertig werden. Ich konnte Jolas Handlungen aber nicht immer nachvollziehen. Am Anfang fand ich Sie auch ein bisschen komisch mit ihrem gerede: Ich bin ein Baum, ein Grashalm, ein Vogel. Sie ist ein richtiger Öko. Bei Kai ist Jola immer voll komisch. Richtige Stimmungsschwankungen.

Schon nach 10 Kapiteln dachte ich ich kenne das ganze Dorf in und auswendig und es war dann interessant auch etwas über die Vergangenheit und die Geschichte zu erfahren. Man dachte auch zwischendurch; ja jetzt kenne ich ja schon die ganze Geschichte, aber dann passiert wieder etwas das man nicht erwartet hat und erfährt Neues. Das war nicht nur bei der Geschichte des Dorfes so sondern auch bei anderen Geschehnissen.

Das Buch beginnt spannend und man denkt auch gleich etwas passiert, dann lässt es nach und man vergisst fast das da was nicht stimmt und eigentlich noch was passieren muss und am Ende dann !Bam! geht alles ganz schnell und es kommt so viel Wahrheit über alles was man davor zu wissen glaubte herraus.

Auch ist das Buch zu Anfang sehr poetisch und enthält einige Zitate aber das lässt leider bis zum Ende nach.

Viele der Charaktere aus dem Dorf haben mich wirklich aufgeregt. Ein Fehler und dein Ruf ist ruiniert. Die Leute da sind engstirnig und nachtragend und machen hätte ich am liebsten den Hals umgedreht! Und dann haben die auch immer Vorurteile und reimen sich, wenn sie nur die Hälfte wissen, den Rest mit Lügen zusammen.

Das Buch war auch manchmal lustig. Es gab zwei Stellen im Buch bei denen ich wirklich gelacht habe. Und beide Male war es unerwartet.

Und eine Frage bleibt noch: Heißt der Mathelehrer wirklich Herr Ungelenk? Hahahaha, was ist das den für ein bescheuerter Name? 'tschuldigung aber der Name ist wirklich lustig. Hoffentlich wurde der Lehrer früher nicht gemobbt.

Die Autorin:

Antje Babendererde, geboren 1963, wuchs in Thüringen auf und arbeitete nach dem Abitur als Hortnerin, Arbeitstherapeutin und Töpferin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Viele Jahre lang galt ihr besonderes Interesse der Kultur, Geschichte und heutigen Situation der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen während ihrer USA-Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt. Mit dem Roman „Isegrim“ kehrt die Autorin erstmals zu ihren Thüringer Wurzeln zurück. 

Fazit:

Das Buch hat mehrere rührende Liebesgeschichten, Spannung und einige Überraschungen und Wendungen. Ich war mir aber nicht sicher ob ich doch nur vier Sterne vergeben soll.

5 von 5 Sternen

Kommentare:

  1. Hey :)

    Tolle Rezi :) - das Buch liegt noch auf meinem SuB, vll sollte ich es endlich mal lesen (:

    Wenn du magst, kannst du ja mal bei mir vorbeischauen (:
    http://book-angel.blogspot.de/

    LG :)

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    1. Hey,
      Danke! :)
      ja, es ist wirklich schön! Lese es!! :D

      Wir gucken später auf jeden Fall vorbei! :)

      Liebe Grüße,
      Gina.

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