Sonntag, 9. März 2014

[R] Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley



Die Mitternachtsrose
Originaltitel: The Midnight Rose
Erschienen: Januar 2014
Seitenanzahl: 572
Verlag: Goldmann
Gebunden: 19,99
ebook: 15,99
Teil einer Reihe? Nein





Erster Satz: Heute ist mein einhundertster Geburtstag.

Zitat: (S.334) Wenn Anahita tatsächlich da oben bei den Geistern war, die sie ihrer Aussage nach ihr gesamtes Leben geleitet hatten, verfolgte sie nun wohl interessiert, wie eine neue Generation menschlicher Akteure das komplizierte Spiel des Leben meisterte.

Klappentext:

Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht ihrer angeblichen Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf sie junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Herrenhauses, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Austburys zu liegen scheint.


Zum Buch:

Ich war echt gespannt auf das Buch und ich habe es mir gleich gekauft, als es in die Läden kam. Ich bin ein riesen Fan von Lucinda Riley und ich liebe auch ihr neues Buch. Es ist wunderschön.

Die Geschichte beginnt mit einer alten Dame, die ihre Lebensgeschichte niedergeschriebenen hat und nun soll einer ihrer Enkel ihren verlorenen Sohn suchen. Nebenbei wird ein Film, über diese Zeit, mit einer wunderschönen Schauspielerin gedreht. Der Drehort führt verschiedenste Generationen zusammen und die Geheimnisse dieses Herrenhauses wird gelüftet.

Der Anfang hat mich etwas traurig gemacht. Anahita habe ich schon nach den ersten Zeilen in mein Herz geschlossen. Sie ist so lieb und wundervoll. Und sie scheint immer die richtigen Worte zu finden. Sie ist einzigartig.
Die Geschichte von Anahita ist unglaublich. Die Zeit, die sie in Indien war, hat mir sehr gefallen. Lucinda hat wunderschöne Bilder geschaffen. Nun möchte ich unbedingt nach Indien und den Palast von Koch Baihar selber sehen. Leider wird die Geschichte immer trauriger. Es passiert so viel. Doch schon nach kurzer Zeit hat mich das Buch mich in seinen Bann gezogen.

Der Schreibstil ist leicht und man findet auch nach längeren Pausen wieder sofort in die Geschichte. Am Anfang, die Zeit in Indien, war voller Farbe. Die ist leider beim weiterlesen etwas verblast was auch an der Geschichte selbst und den vorkommenden Personen liegt. Erst am Ende ist noch mal viel Spannung und Herz.

Die Geschichte von Anahita scheint mit der Gegenwart zu verschmelzen und es kommen immer mehr Verbindungen zum Vorschein. Die Ganze Wahrheit findet man erst auf den letzten 100 Seiten. Diese sind auch die Spannendsten.

Ich finde das genaue Gegenteil von Anahita, ist Maud. In vielen meiner Bücher gibt es auch Bösewicht, aber keiner, wirklich KEINER kann Maud schlagen. Sie ist das absolute Böse. So einen hässlichen Menschen habe ich noch nie getroffen/gelesen. Sie ist eine richtige Hexe und wäre sie nicht gewesen, wäre das alles nie so passiert. Sie ist einer dieser Personen wo man sich wünscht, dass man ins Buch reinschlüpfen kann, um der ordentlich die Fresse zu polieren (Entschuldigung für die Ausdrucksweise). So was Schreckliches. Da hatte ich echt einen Anfall.

Anthony ist extrem seltsam und bis zum Ende hin wird es immer gruseliger. Ich würde mich mit so einem Menschen niemals wohlfühlen. Am Anfang erscheint er nur etwas seltsam aber doch ganz nett. Aber das Ende war eine Überraschung und ich war echt geschockt!

Ari und Rebecca mag ich. Sie haben beide ihre Problem aber schlagen sich wacker. Aus ihren Sichten wir auch berichtet.
Donald ist auch ein echt liebenswerter Charakter und es tut mir leid wie alles gekommen ist.
Violet scheint einer der schönsten Frauen zu sein, die es in einem Buch je gab.  Sie ist allerdings ein typisch reiches Mädchen. Eigentlich mag ich solche Menschen nicht, aber man kann sie einfach nicht nicht mögen.

Das Ende war mega spannend und super aufregend. Das Buch hat da nochmal einen Aufschwung genommen und mich komplett überrascht. Auch die letzten Seiten sind dann Herzerwärmend. Nicht alles nimmt/nicht jeder hat ein Happy End aber am mit dem Ende ist man zufrieden. Ich habe dieses Buch unglaublich gerne gelesen und bin wieder einmal begeistert was Lucinda Riley da geschaffen hat. Diese Geschichte hat mich bewegt. Und sie war mindestens genauso gut und schön wie Das Orchideenhaus.

Die Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentrierte sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman "Das Orchideenhaus" stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und ihrem Haus in der Provence.

Fazit:

Da Buch kann ich euch nur empfehlen! So wie jedes Buch von Ihr. Jedes ihrer Bücher ist ein kleiner Schatz und auch dieses Bucht gelungen.

6 von 5 Sternen

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