Mittwoch, 9. April 2014

[KR] Das italienische Mädchen von Lucinda Riley



Das italienische Mädchen
Originaltitel: Aria
Erschienen: März 2014
Seitenanzahl: 542
Verlag: Goldmann
Taschenbuch: 9,99
ebook: 8,99
Teil einer Reihe? Nein.






Erster Satz: Mein liebster Nico,
es ist merkwürdig eine so komplizierte Geschichte zu Papier zu bringen, obwohl Du sie möglicherweise niemals lesen wirst, und ich weiß auch nicht, ob das Schreiben über die Vergangenheit eher mir oder Dir nützen soll, mein Schatz.

Klappentext:

Es war in einer heißen Augustnacht, als etwas geschah, das ihr ganzes Leben veränderte. ES scheint unmöglich, dass ein Mädchen mit elf Jahren die Liebe ihres Lebens trifft. Aber sie würde jenen Moment nie vergessen, in dem sie ihn zum ersten Mal sah.

Roberto Rossini ist in seiner Heimand Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfühlen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander - und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt...
 
Zum Buch:

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Um das Buch in einem Wort zu beschreiben, würde ich Gefühl sagen. Aber nicht unbedingt schöne Gefühle.
Nach dem Lesen bin ich ein wenig durcheinander.

Das Buch fängt gut an und man bekommt eine Vorfreude auf die Geschichte. Ich habe eigentlich ein süße nette Geschichte erwartet und wurde komplett überrumpelt. Ein kleines Ereignis war, wie der Auslöser einer Kettenreaktion, die langsam begann und immer schneller wird. Am Ende ist alles eingestürzt. Man hatte ab der Hälfte des Buches kaum ruhige Momente. Ein Ereignis jagt das nächste. Und die ganz Zeit ist man angespannt dabei und fiebert mit.
Das Problem ist, dass das Lesen anstrengend war.

Auch die Charaktere waren mir nicht wirklich sympatisch, außer Ella. Die Handlungen der Charaktere, Ihr Entscheidungen...
Am Schlimmsten war Roberto! Ihn kann ich überhaupt nicht Leiden! So ein egoistisches Arschloch! Auch wenn Rosanna ihn liebt. Ne! Never ever werde ich den Mögen. Was der sich leistet ,nur weil er ein bekannter Opernsänger ist, ist echt too much.
Rosanna fand ich eigentlich ganz nett, am Anfang, und ich dachte das es so bleibt, aber am Ende hat ich keine Lust mehr. Sie kann sich nicht entscheiden und scheint das ganze Buch über ein kleines Kind zu bleiben.
Das ganze Buch war eine echte Geburt.

Ich fand das Buch einfach zu überladen. Es gab nicht nur eine heftige Geschichte, sondern gleich mehrere und alles hing irgendwie zusammen, aber es gab immer noch so viele Geheimnisse und Intrigen. Keiner wurde verschont. Wirklich jeder hat in dem Buch was abbekommen! Insgesamt war alles extrem kompliziert. Es war nicht spannend, sondern ermüdend. Und ich bin echt ein bisschen enttäuscht von Lucinda Riley.

Obwohl sie meine Lieblingsautorin ist, kann ich dem Buch keine gute Bewertung geben. Ich bewerte die Bücher nach dem ,wie sie mir gefallen und welches Gefühl sie in mir auslösen. Und bei diesem Buch war echt echt froh, als ich es endlich fertig hatte. Bei der Lesenacht war ich noch so begeistert und am Ende ist alles mit den Emotionen der Charaktere zusammengestürzt. Und dabei hat die Geschichte so schön angefangen! Es gab ja auch schöne Momente, wo man froh war und mit den Leuten froh war, aber im großen und ganzen waren die Geschichte und die Charakter zusammen ein einziges Fiasko und komplett überladen.

Das Ende war ja noch ganz okay, aber wirklich zufrieden war ich nicht.

Mir hat das Buch nicht gefallen, aber sicher gibt es manche die auf Emotionsachterbahnen stehen und denen solche Bücher gefallen. Aber ich fand das Buch nicht angenehm.

Die Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Unter dem Namen Lucinda Edmonds hat sie acht Romane veröffentlicht, von denen nun »Das italienische Mädchen« erstmals auf Deutsch erscheint. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Fazit:

Netter Anfang aber am Ende komplett überladen und unangnehem. Weder Charakter noch die Geschichte konnten was retten.

3 von 5 Sternen

Kommentare:

  1. Hmm, das Buch möchte ich auch noch lesen. Ich liebe die Bücher von Lucinda Riley. Bin ja mal gespannt wie es mir dann gefällt. Lg Petra www.papierundtintenwelten.blogspot.de

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    1. Ich liebe auch Lucinda Rileys Bücher und als Fan kann man das Buch auf jeden Fall lesen, allerdings solltest du nicht zu viel erwarten...

      Liebe Grüße
      Gina

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  2. Das buch ist super! Ich hab geheult ich fande es klasse!

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    1. Schön das dir das Buch gefällt. :)

      Liebe Grüße
      Gina

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