Samstag, 17. Mai 2014

[KR] Der Blutkristall #3 von Jeanine Krock


Der Blutkristall
Erschienen: April 2011
Seitenanzahl: 352
Verlag: LYX
Taschenbuch: 8,99 €
Teil einer Reihe? Ja, Band 3 von 4










Achtung Spoiler, dies ist schon Band 3 einer Reihe --> Rezension zum ersten Band

Erster Satz "Früher oder später kommt der Tag, an dem man darüber nachdenkt, neu anzufangen, alle Brücken abzubrechen, an einem anderen Ort eine andere Identität anzunehmen, noch einmal ganz von vorn zu beginnen."

Klappentext:

Die Vampirin Vivianne Causantín ist im Besitz des sagenumwobenen Blutkristalls. Der Rubin ist ein altes Familienerbstück, das aus der Welt der Feen stammt und unvorstellbar wertvoll ist. Außerdem verleiht er seinem Besitzer magische Kräfte und darf deshalb nicht in die falschen Hände geraten. Doch eines Tages bricht ein Unbekannter in Viviannes Wohnung in Paris ein und stiehlt den Kristall. Vivianne muss alles daran setzen, ihn wiederzufinden. Hilfe erhält sie von dem gut aussehenden Vampir Morgan, der schon bald tiefere Gefühle in ihr weckt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, und die Spur führt sie nach Berlin ...

Zum Buch:

Estelle war nervig ? Vivianne ist noch viel schlimmer! Die ganze Zeit denkt sie nur an ihr aussehen. Sie rennt durch Berlin mit ihren Pumps und ist noch nie U-Bahn gefahren. Sie ist sich zu gut um mit der normalen Bevölkerung zu fahren. Sie nimmt immer ihre Limosine. Die ist 100 Jahre alt oder einwenig jünger und lässt sich nur kutschieren. Pfff.
Dann trifft sie Morgan und entwickelt irgendwie Gefühle für ihn, aber dann denkt sie so: "Nein, SO einer wäre niemals mein Seelengefährte. Mein Seelengefährte wäre kultiviert, aus einer guten angesehenen Familie und reich". Ahhhh! Ich bekomme noch Kopfschmerzen wegen der!
Und am Anfang sagt sie ihm nicht mal das sie den Blutkristall suchen.
Sie ist einfach so oberflächig und denkt nicht an die anderen, sondern nur an sich selbst.

Morgan fand ich eigentlich ganz in Ordnung. Er läuft immer Barfuß rum und ich fand ihn wirklich sympathisch. Ich kann nur nicht verstehen, wie er sich in so eine dumme Ziege verlieben konnte.

Die Story fand ich aber ziemlich langweilig und hatte das Gefühl, es sei nichts passiert. Die Spannung ist nicht gestiegen, sondern war die ganze Zeit ziemlich langweilig. Das war in "Die Sternseherin" schon mehr los. 
Vor allem war die Schreibweise die ganze Zeit in Er-Form und dann ganz plötzlich war der Epilog in der Ich-Form und das aber auch nur 2 Seiten lang! Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Dann hätte sie doch den ganzen Prolog in Ich-Form schreiben sollen. Das ist, als hätte sie die ganze Zeit eine Form benutzt und am Ende gedacht, "hmm, mal sehen wie es ist in einer anderen Schreibweise zu schreiben" und es dann vergessen zu ändern. Das fand ich wirklich unnötig und bescheuert!

Die Autorin:

Jeanine Krock wurde in Braunschweig geboren. Die gelernte Costumière hat viel
von der Welt gesehen, arbeitete u. a. in Großbritannien und Frankreich, Sie war später als Model Booker und Relocation Consultant tätig. Heute lebt Jeanine Krock als freie Autorin in Niedersachsen. Die Autorin ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren DeLiA.

Fazit:
Leider waren Story und Protagonsiten noch schlimmer als in "Die Sternseherin". Ich dachte, das könnte man nicht toppen. Schade eigentlich.

2 von 5 Sternen

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