Mittwoch, 7. Mai 2014

[R] Wir beide zusammen, der Himmel so weit von Lin Hallberg



Wir beide zusammen, der Himmel so weit
Erschienen: März 2014
Seitenanzahl: 245
Verlag: Kosmos
Gebunden: 12,99
Teil einer Reihe? Nein






Erster Satz: In der Wohnung herrscht Krieg.

Klappentext:

In Emmas Leben herrscht Chaos. Ihre Freundschaft mit Katrin droht zu zerbrechen und zuhause kriselt es zunehmend. Und dann wollen ihre Eltern auch noch, dass sie mit ihnen in die Mongolei zieht.

Wiederwillig lässt Emma ihr altes Leben hinter sich und entdeckt sich selbst in dem fremden Land ganz neu. Sie trifft auf den als unnahbar geltenden Hengst Adzerk. Zwischen den beiden entwickelt sich ein besonderes Band der Freundschaft. Emma lernt, dass sie etwas riskieren muss, um wachsen zu können und zu sich selbst zu finden ...


Zum Buch:

Zu Beginn möchte ich sagen dass ich früher Pferde geliebt habe! Ich war sogar beim Ponyclub angemeldet und hab jeden Monat Pferdebücher gelesen und alles mit Pferden geliebt. Poster, Decken, Stift, Mäppchen, usw. Natürlich war ich auch auf einem Reiterhof und bin da 2 Jahre geritten. Ich glaube jedes kleine Mädchen hatte mal so eine Phase....

Das Buch beginnt traurig und mitten im Geschehen. Doch  Emma behält ein wenig Humor. Man kann ihre Gefühle nachvollziehen. Schon von Anfang an ist sie mir deswegen sehr sympathisch. Ich weiß nicht wie es ist wenn sich die Eltern trennen, aber ich glaube das war verdammt nah dran. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit der Freundin. Ziemlich viel für eine 14-jährige.

Mit ihren Eltern fährt Emma dann auch noch in die Mongolei was ziemlich weit weg von Schweden ist. Für sie ist eine Welt zusammengebrochen. Immerhin ist die Sache noch nicht mit ihrer Freundin geklärt und gerade lernt sie jemanden kennen. Als Pferdeliebhaberin ist es natürlich auch mega schwer sich von seinem Schützling zu trennen. Aber Emma ist sehr tapfer.
Die Idee mit den Briefen fand ich super!

Sie lernt Baska kennen, die Verwandte besucht und eigentlich tief in der Mongolei lebt. Dort ist es ganz anders als das was Emma sonst so gewohnt ist, aber dort gibt es Pferde.
Die Zeit dort wurde super geschrieben. Man kann sich das Leben der Leute da gut vorstellen und es war wunderbar zu lesen.

Jedes pferdeverrückte Mädchen träumt mindestens einmal davon es allen zu beweisen indem sie ein wildes, scheinnach unbezwingbares Pferd zähmt. Und genau dieser Traum wird hier wahr. Die Geschichte ist echt wunderschön und auch das es klappt, wenn es unmöglich erscheint. Träumen darf man doch?

Das Buch ist wirklich mega süß und echt schön zulesen. Ich konnte das Buch die ganze Zeit nicht weglegen weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Das Buch hatte ich an einem Tag durch. Wirklich ein gutes Buch und nicht nur für kleine Kinder schön zu lesen.

Den Schreibstil fand ich sehr gut. Man hat sich nicht gefühlt wie ein kleines Kind und man konnte sich alles super vorstellen! Vor allem fand ich die Mongolei schön!

Danke an den Kosmos-Verlag für die Zusendung.


Die Autorin:

Lin Hallberg ist bei kleinen und größeren Mädchen bekannt und beliebt für ihre zahlreichen Pferdebücher. 2010 erhielt sie den „barnens romanpris“, den Preis des schwedischen Radios für das beste Kinderbuch des Jahres. Sie lebt in Südschweden und betreibt dort eine Reitschule.

Fazit:

Ich habe das Buch echt sehr genossen. Und ich überlege mir ein weiteres Buch von Lin Halberg zu kaufen.

5 von 5 Sternen

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