Donnerstag, 2. Oktober 2014

[KR] Die 5. Welle #1 von Rick Yancey


Die 5. Welle
Originaltitel: The 5th Wave Erschienen: April 2014
Seitenanzahl: 480
Verlag: Goldmann
Gebunden: 16,99 €
ebook: 13,99 €
Teil einer Reihe? Ja, Band 1 von 3!






Erster Satz: Außerirdische sind doof.

Klappentext:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


Zum Buch:

Ich hatte mich riesig über dieses Buch gefreut. Ich habe den Klappentext gelesen gehabt und dachte mir sofort: "Das möchte ich lesen!" tatsächlich habe ich es mir nur ein paar Monate später ertauscht. Und am Ende saß ich einen Monat an diesem Buch.

Am Anfang bin ich eigentlich ganz gut reingekommen. Doch dann kam der Sichtwechsel und ich weiß nicht warum, aber ich habe es erst 10 Seiten später verstanden. Ich war komplett verwirrt. Im Buch gibt es ganz viele Sichtwechsel immer von Cassie, Ben und einmal von Sammy. Ich verstehe aber nicht wirklich, was der Autor mit den Sichtwechseln bezwecken wollte, denn die waren einfachmal komplett unnötig, da Cassie und Ben immer die gleichen Dinge herausgefunden haben. Das war dann immer so, man liest aus Cassies Sicht und versteht eine Sache mehr und dann kommt wieder Bens Sicht und der rafft es dann auch. Dachte Rick Yancey, das der Leser es nach einer Erklärung nicht versteht ? Ich weiß es nicht, aber es hat nach einer Zeit wirklich gestört.

Auch fand ich den Schreibstil nicht wirklich aufregend oder gut. Es war langweilig, selbst wenn etwas "Spannendes" passiert ist, war es für mich zu Emotionlos. Irgendwas hat gefehlt. Die Idee ist nämlich wirklich gut, endlich mal was neues. Keine Vampire oder irgendwelche Zukunfts Fantasien, sondern coole Aliens. Die Umsetzung war aber einfach zu langweilig.

Es gab meines Erachtens nicht mal einen richtigen Spannungsbogen... Es war immer eine gerade Linie, die gegen Ende vielleicht einwenig nach oben gedeutet hat, welche er mit den letzten Seiten aber leider wieder zunichtegemacht hat.Vielleicht waren diese 20 Seiten ja der Spannungsbogen ?

Durch die Emotionslosigkeit sind mir die Charaktere auch nicht wirklich ans Herz gewachsen. Sie sind mir egal. Wirklich wichtig sind sie mir nicht. Außer Sammy, der ist irgendwie schon süß. 
Am Ende hätten alle drauf gehen können, dann wäre das Ende wenigstens gut gewesen.

Der Autor:

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit dem ersten Teil seiner Trilogie „Die fünfte Welle“
nicht nur die amerikanischen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

Fazit:

Ihr merkt, ich bin wirklich enttäuscht vom Buch. Empfehlen kann ich es leider überhaupt nicht.

2 von 5 Sternen

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