Sonntag, 14. Dezember 2014

[KR] Das Tal der Wölfe #1 von Laura Gallego García

 
Das Tal der Wölfe
Originaltitel: El Valle de los Lobos
Erschienen: Juli 2006
Seitenanzahl: 272
Verlag: dtv junior
Taschenbuch: 8,95
Teil einer Reihe? Ja, Teil 1 von 3







Erster Satz: Erbarmungslos peitschte der Sturm die Bäume und tobte mit fürchterlichem Gebrüll über den Bauernhof, doch dieser ließ den Aufruhr stoisch über sich ergehen gab nur bei den stärksten Böen ein Ächzen von sich.

Zitat: "Ich verstehe nicht viel von Maggie", erwiederte Maritta, "aber ich habe fast hundert Jahre hier verbracht, und wenn ich etwas gelernt habe, dann dies: Alles ist möglich wenn Zauberei im Spiel ist. All das, was wir immer für unumstößlich gehalten haben, gilt dann nicht mehr, und die ausgefallensten Hirngespinste können gestalt annehmen. Die Naturgestze werden nach Belieben auf den Kopf gestellt. Alles kann wirklich sein oder auch nicht. Wer ist unter solchen Bedingungen verrückt und wer nicht? [...]".

Klappentext: 

Dana ist ein seltsames Mädchen, die anderen im Dorf beäugen sie argwöhnisch, Freunde hat sie nicht. Nur Kai. Der Junge ist eines Tages aufgetaucht und seitdem ihr einziger Vertrauter. Doch für andere ist er nicht sichtbar. Als ein Fremder kommt und den Eltern verspricht, sich um Danas Erziehung zu kümmern, geht sie mit ihm in den Turm im Tal der Wölfe. Dort erhält sie eine Ausbildung in der Kunst der Magie. Doch führt der ›Meister‹, wie Dana ihren Lehrer nennt, nur Gutes im Schilde? Offensichtlich will er sich Danas spezielle Begabung zu Nutze machen, die damit zusammenhängt, dass sie Kai sehen kann …


Zum Buch:

Ich fand den Anfang des Buches echt gut und mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich fand die Geschichte nämlich echt gut.

Die ersten Kaptiel waren etwas schnell, aber ich mochte die Geschichte von Dana und Kai am Anfang. Obwohl das alles nur in den ersten Kapitel passiert, hatte ich nicht das Gefühl das diese Stelle kurz war. Im Gegensatz, wo das Buch zu Ende hin immer schneller wurde. Z.B hätte ich mir die Suche nach dem ******* (musste sein sonst wäre es ein Spoiler.) länger gewünscht. Wenn die ganze Zeit gesagt wird wie selten das ist und das nur selten jemand das sieht, dann kann doch nicht die Suche nur zwei Tage dauern.

Ich mochte auch die Charaktere. Dana mochte ich, und Kai habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich mag diese lustigen immer-gut- drauf-Typen, wie zB. Puck, aus Plötzlich Fee. Den Meister fand ich am Anfang gar nicht auffällig, dann wurde er immer seltsamer bis er am Ende völlig irre war. Diese Entwicklung ist echt gut rübergekommen. Maritta und Fenris fand ich auch echt gut geschrieben. Und auch wenn es so wenige Chraktere sind, hat es auchgereicht um die Geschichte lebendig zu machen. 

Was ich sehr schade fand war, da das Buch nur so klein ist, ihre Zeit als Schülerin so kurz war. Ich hätte gerne mehr über ihren Alltag gewusst und vorallem wie die Prüfungen waren. Was da passiert ist und so. Auch das Dana mehr Zeit noch mit den anderen Charakteren verbringt. Sie ist ja eigentlich ein eher schüchterner Mensch, aber vielleicht hätte sie sich in der Zeit mehr öffnen können. Vielleicht wäre das Buch dann auch länger gewesen. Es ist ein Kinderbuch, aber trotzdem hätte ich mich gefreut mehr zu lesen. Es war irgendwie so als würde man nur eine Kurzgeschichte lesen.

In dem Buch steckt soviel Potenzial eine Geschichte mit viel mehr Details zu schreiben. Ein richtig dicker Roman. Ich hab noch so viele Ideen im Kopf die ich da gerne reinschreiben würde, aber ich bin ja nicht die Autorin (Hab ihr wahrscheinlich bemerkt, mit meinen ganzen Vorschlägen zwischen durch...). Ich finde es schade, das es "nur" ein Kinderbuch geworden ist. 


Die Autorin:

Laura Gallego García wurde 1977 bei Valencia in Spanien geboren. Sie hat Geschichte und spanische Literatur studiert und auf Rhemen des Mittelalters spezialisiert. Für ihrern Debütroman Finis mundi bekamm sie 1998 den renomierten Preis El Barco de Vapor.

Fazit:

Eine sehr schöne, wenn auch kurze Geschichte mit Magie.

4 von 5 Sternen

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