Montag, 2. Februar 2015

[R] Black Dagger - Band 17 - 20 von J. R. Ward


Achtung Spoiler --> Rezension zu den ersten Bänden

Infos:

Band 1 -12 kosten 7.95 €
Band 13 - 14 kosten 8.95 €
Band 15 - 24 kosten 8.99 €

Bis jetzt sind 22 Bände erschienen, das Ende ist aber noch nicht in Sicht
Verlag: Heyne <
Seitenanzahl: variiert zwischen 200 und 500 Seiten
Originaltitel: Black Dagger Brotherhood

Allgemeiner Klappentext:

Die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt

Sie sind eine der Geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurde: Die Gemeinschaft der BLACK DAGGER. Und sie schweben in tödliche Gefahr: Denn die BLACK DAGGER sind die letzten Vampire auf Eden, und nach Jahrhunderterlangter Jagd sind ihnen ihre Feine gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der BLACK DAGGER, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren...

Zum Buch:

Band 17 und 18 sind irgendwie aus der Reihe getanzt.
Es ging zwar um Payne klar und dadurch kamen auch um die Jungfrau der Schrift und V vor, dennoch war es distanziert. Man hat kaum was von den Brüdern mitbekommen. Es war wie eine kleine Überbrückung. Eine Geschichte, außerhalb der Bruderschaft, für zwischendurch, damit es danach spannender und aktionsgeladener weiter gehen kann. Ich fand es merkwürdig, so entfernt von den Brüdern zu sein. Wenigstens hatten Jane und V ihre Story zwischendurch, sonst hätte die Autorin, das auch als Zusatzband nehmen können. Ich weiß auch nicht, es beschäftigt mich bis heute, wie anders diese beiden Bände im Gegensatz zu allen anderen waren. Einwenig hat es mich schon enttäuscht, andererseits, habe ich mich umso mehr auf die darauf folgenden Bände gefreut. Und es ist ja nicht so gewesen, dass ich Payne und Manello nicht ins Herz geschlossen hätte. Im Gegenteil, diese Teile wurden natürlich wieder mit J. R. Wards wunderbaren Schreibstil geschrieben, auch dieses Paar mag ich sehr und auch hier habe ich geweint und war am Ende glücklich. Nur diese Abgeschiedenheit hat mir zugetan.
Manello hat mich aber am Anfang ziemlich genervt. Erst nach einer Zeit konnte ich ihn akzeptieren und bin jetzt doppelt so froh. Wenigstens haben die Brüder jetzt noch einen guten Arzt. Das fand ich ziemlich gut von J. R. Ward eingefädelt.

Deswegen war es umso schöner das in Band 19 und 20 endlich wieder alles "normal" war. Aber es war eine ziemliche Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Geschichte zwischen Tohr und No'One ist so herzergreifend. Es war mit der Geschichte von Zsadist wohl eine bei der ich am meisten geweint habe. Es war aber ziemlich hart Tohr so zu erleben. Er tat mir einfach so unglaublich leid. Wie er noch an Wellsie hing, hat mir das Herz zerrissen und ich habe deswegen auch viel geweint. Wellsie war eine wirklich bewundernswerte Frau und hat es nicht verdient auf diese Weise zu sterben.
No'One fand ich sehr niedlich. Ich habe mich auch so sehr gefreut, dass sie sich mich Xhex angefreundet hat. Ich würde es schrecklich finden, wenn die beiden in der Reihe kein gutes Verhältnis hätten. Ich habe mich auch so über die Veränderung von No'One gefreut. Wenn sie immer wieder einen Schritt weiter gegangen ist und am Ende so viel Selbstvertrauen und sich sicher und wohl gefühlt hat.
Wen ich aber am meisten mochte, war Lassister. Wie kann man jemanden so sympathisch machen, indem man seine schlechten Seiten ins witzige zieht ? Es war einfach nur göttlich, wenn er auftauchte, und hat mich immer kurz durchschnaufen lassen, bis die nächste Tränen welle mich übermannt hat.
Lassister gehört mittlerweile auch zu meinen absoluten Lieblingen bei den Black Daggern. Ich freue mich immer wieder riesig, wenn er auftaucht.

Ich fand auch den Konflikt zwischen John und Xhex sehr interessant. Denn irgendwie hatte ich so etwas befürchtet und ich fand es wirklich gut, das das noch mal stärker thematisiert wurde und nicht einen auf Friede, Freude, Eierkuchen gemacht wurde.

Und dieses Mal waren es nicht zu viele Handlungsstränge wie im 13. Band, sondern es hat gepasst. Es waren ungefähr 3 verschiedene Handlungsstränge, doch es war unglaublich spannend und auch die Kapitel, hatte ich das Gefühl, waren kürzer. Und Leute, ich bin so gespannt was jetzt mit Blay, Qhuinn und der Auserwählten Layla passieren wird. DAS wird noch sehr spannend!

Auch dieses mal habe ich alle Stellen die ich in Band 17 - 20 gut fand markiert und H I E R könnt ihr euch sie einzeln durch lesen, doch das solltet ihr einbisschen aufpassen, es kann natürlich sein das ich ab und zu gespoilert habe.

Die Autorin:


J. R. Ward ist das Pseudonym von Jessica Rowley Pell Bird. Sie hat Rechtswissenschaften studiert und war im Gesundheitswesen tätig, bevor sie schließlich mit ihren Büchern erfolgreich wurde. Wirklich überraschend kam das jedoch nicht, denn Schreiben war schon immer ihre Leidenschaft. Bis heute kann sich Bird/Ward nichts Schöneres vorstellen, als den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen und an ihren Geschichten zu arbeiten. Ihre "Black-Dagger"-Reihe schaffte es innerhalb kürzester Zeit, bekannt und beliebt zu werden. Inzwischen gilt J. R. Ward in den USA als eine der besten Autorinnen von mystisch angehauchten erotischen Liebesgeschichten.

Fazit:

Alles in einem waren Band 17 und 18 Überbrückungsbücher für mich, die ich aber trotzdem sehr gerne gelesen habe. Band 19 und 20  waren für mich sehr emotional, haben mich aber wieder ins Boot der Black Dagger geschaukelt und Richtung Caldwell geschifft. Worüber ich sehr froh bin.

Ich habe jedem Buch immer 5 von 5 Sternen vergeben

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