Montag, 9. Februar 2015

[R] Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth #4 von Rick Riordan

Percy Jakson - Die Schlacht um das Labyrinth #4
Originaltitel: Percy Jackson and the olympians - The battle of the Labyrinth #4
Erschienen: Januar 2011
Seitenanzahl: 423
Verlag: Carlsen
Gebunden: 16,90
Taschenbuch: 8,99
ebook: 7,99
Teil einer Reihe? Ja, Teil 4 von 5











Band 1: Diebe im Olymp *Klick*
Band 2: Im Bann des Zyklopen *Klick*
Band 3: Der Fluch des Titanen *Klick*
Band 4: Die Schlacht um das Labyrinth
Band 5: Die letzte Göttin

Achtung Spoiler, dies ist schon der 4. Band der Serie
--> REZENSION VOM 1. BAND 

Erster Satz: Das Letzte, was ich in meinen Sommerferien wollte, war, noch eine Schule in die Luft fliegen zu lassen. 

Zitate S. 46 [...] und entdeckte, dass mein Halbbruder Tyson gerade den Boden kehrte.
"Percy!", brüllte er. Er ließ den Besen fallen und kam auf mich zugestürzt. Falls euch noch nie ein enthusiastische Zyklop in einer geblümten Schürze und Gummihandschuhen um den Hals gefallen ist, kann ich euch sagen, davon wird man ganz schnell wach. 

S. 53 Ich schaute zu Tyson hinüber, aber der schnarchte noch immer. Er schläft ungefähr so tief wie ein mit Beruhigungsmitteln abgefüllter Elefant. 

Klappentext:

Die Armee des Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn der Titan und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Percy und seine Freunde müssen das unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren ...


Zum Buch:

Das vorletzte Abenteuer mit Percy Jackson und seinen Freunden. Ich habe mich total darauf gefreut, da ich spätestens seit Der Fluch des Titanen der totale Fan von Rick Riordans Büchern bin.
In diesem Band gehen Percy, Annaget, Grover und Tyson runter ins unterirdische Labyrinth von Dädalus.

S. 80. Chrion wollte erst am Morgen darüber sprechen, und das bedeutete so viel wie "du schwebst zwar in Lebensgefahr, aber schlaf erst mal gut."

Ich persönlich fand das Labyrinth unglaublich interessant. Es sieht immer anders aus und erschreckt sich über das ganze Land und im Labyrinth herrscht ein anderes Zeitgefühl. Man kann sich dort nur wenige Minuten aufhalten und in unserer Welt sind Stunden vergangen und wenn man in Nee York durch eine Tür ins Labyrinth gegangen ist und man eine kurze Zeit später wieder durch einen Ausgang geht, kann man auf einmal in New Mexico sein. Das kann einerseits unglaublich praktisch sein, andererseits auch unglaublich nervig, den richtigen Ausgang wieder zu finden, da sich das Labyrinth rund um die Uhr verändert. Jeder Raum und jeder Tunnel sieht anders aus und verändert sich, was es einem nicht wirklich erleichtert, die Werkstätte des Dädalus zu finden.
Diese ist nämlich im ältesten Teil versteckt, doch woher weiß man wo man ist, wenn ein Raum alt aussieht und der andere auf einmal wieder modern gestaltet ist ?

S. 116 Ich starrte den Spalt zwischen den Quadern an - den Eingang, der uns gleich verschlingen würde.
"Na", sagte Grover nervös, "dann leb wohl, Sonnenschein."
"Hallo, Felsen." sagte Tyson zustimmend.
Und zusammen stiegen wir vier hinab in die Finsternis.

Mir hat es unglaublich gefallen und wenn ich dort wäre, wäre ich bestimmt auch so wie Annabeth abgegangen und hätte den Herr Dädalus total gefeiert.
Und wenn wir schon dabei sind. Annabeth hat sich verändert. Nicht im äußeren und auch nicht in der Person, sondern ihre Gefühle für eine andere Person sind gewachsen ? oder sind am wachsen ?
Naja, ihr könnt euch ja bestimmt schon vorstellen was ich meine. Ab und zu kommt so eine kleine Anspielung und ich habe mich wie ein kleines Kind gefreut, dass sich zwischen Percy und Annabeth jetzt endlich was zusammenbraut.
Beide zusammen ergeben so ein unglaublich süßes Paar und ich würde mich so sehr freuen, wenn beide zusammen kommen. Doch Percy ist halt ein Junge und noch nicht so weit und macht alles kaputt. Er freundet sich mit einem Mädchen an, welches kein Halbblut ist, jedoch den klaren Blick hat und so jedes Monster sehen kann. Und sie macht Annabeth einen Strich durch die Rechnung. Nicht dass sie und Percy ein Paar werden. Auf keinen Fall, ich würde das nicht zulassen, doch Annabeth ist beleidigt und eifersüchtig und Percy erkennt dies leider nicht.
Aber es gibt ja noch einen 5. Band, also hoffen Leute! Ganz viel hoffen!

S. 10. "Positiv denken. Morgen geght's ins Camp. 
Und nach dem Schnuppertreffen hast du dein Date ..."
"Das ist kein Date!", wiedersprach ich. "Das ist nur Annabeth, Mom. Himmel!"
"Immerhin kommt sie den ganzen Weg vom Camp hierher, nur um sich mit dir zu treffen."
"Von mir aus."
"Und dann geht ihr ins Kino"
"Jaja."
"Nur ihr zwei!"
"Mom"
Sie hob ihre Hände, wie um sich zu ergeben, aber ich wusste, dass sie sich alle Mühe gab, 
nicht zu lächeln.

Und wenn wir schon bei Verliebten sind, können wir auch gleich zu Grover gehen. Bei ihm ist in Sachen Liebe nämlich ganz schon viel los. Er hat nämlich eine Freundin. Wachholder.
Wacholder ist eine Baumnymphe so putzig. Sie macht sich große Sorgen über Grover, das ihm etwas passiert und weint dadurch in ziemlich vielen Szenen, aber sie ist einfach irgendwie total süß.
Grover wirkte glücklich mit ihr und ich habe mich riesig darüber gefreut, dass er jetzt endlich eine Freundin hat und sie passen so gut zusammen.

Das hört sich jetzt vielleicht nach zu viel Liebeskram an, aber dem ist überhaupt nicht so. Rick Riordan hat es super hinbekommen, all dieses Liebesgeschichten zu erwähnen, es aber im Hintergrund leise spielen zu lassen. Im Vordergrund ist immer noch 100 % Das Labyrinth von Dädalus und auch Luke ist noch da...

S. 133 Nachdem wir an die hundert Meter gerannt waren, stießen wir auf einen riesigen Gang hallten keuchender Atem und schleppende Schritte wieder. Etwas - und eindeutiges nichts Menschliches - war auf uns auf den Fersen.

S. 166. Ein riesiger Hengst sah mich an und wiehrte, roter Rauch quoll aus seinen Nüstern. Ich fragte mich, ob das in seinen Nebenhöhlen wehtat.

Unglaublich süß, ist auch Mrs. O'Leary. Mrs. O'Leary ist ein Höllenhund, aber kein böser alles vernichtender Höllenhund, nein! Sie ist der freundlichste und wohl verspielteste Höllenhund, der existiert. Ich habe mich von Anfang an in sie verliebt und ich habe mich immer total gefreut, wenn sie aufgetaucht ist und Percy erstmal das komplette Gesicht einmal mit ihrer riesigen Zunge abgeleckt hat. Ich freue mich auf jeden Fall auf ihre Auftritte im fünften Band.

S. 84 Es war totenstill in der Arena, abgesehen von Mrs. O'Learys Gummi-Yak, der in seine Bestandteile zerlegt wurde:
QUITSCH! QUITSCH!

Zum Schreibstil kann ich auch nur sagen, dass es wieder unglaublich leicht und gut zu lesen war. Man liest und liest und denkt man hat so 30 Seiten gelesen und dann, sind es einfach 100. Das geht ruck zuck und da ist das Buch auch schon vorbei. Ich fand es so schade, dass ich das Buch so schnell gelesen habe, denn schließlich ist es der vorletzte Band der Percy Jackson Reihe. Aber es ging einfach nicht anders. Es war wieder so spannend und zwischendurch sind Percy und seine Freunde natürlich immer wieder auf Götter gestoßen und haben das eine oder andere Abenteuer im Abenteuer erlebt.

S.113  Ach übrigens, mein Dad ist der allmächtige böse Obertitan, der den Untergang des Abendlandes herbeiführen wird. Wenn ich groß bin, will ich so werden wie er!

S. 129 Ich hatte vergessen, dass Kronos auch Heras Vater war, wie auch der von Zeus, Poseidon und der anderen ältesten Olympier. Was Kronos wohl zu meinem Großvater machte, aber das war eine seltsame Vorstellung, dass ich sie sofort verdrängte.

Fazit:

Mal wieder ein durch und durch gelungenes Buch, dass ich sofort verschlingt habe. Ich liebe die Percy Jackson Reihe einfach über alles und bin total froh den fünften Band auch gleich hier zu haben.

5 von 5 Sternen

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