Sonntag, 22. März 2015

[R] Shades of Grey - Geheimes Verlangen #1 von E. L. James

 
Shades of Grey - Geheimes Verlangen #1
Originaltitel: Fifty Shades of Grey
Erschienen: Juni 2012
Seitenanazahl: 608
Verlag: Goldmann
Taschenbuch: 12,99 €
ebook: 8,99 €
Teil einer Reihe? Ja, Teil 1 von 3 










Erster Satz: Frustriert betrachte ich mich im Spiegel.

Zitate: S. 18 [...] Ich liebe Kontrolle - über mich selbst und die Menschen , die mich umgeben."
"Dann besitzen sie gerne Dinge?" Kontrollfreak.
"Ich möchte ihrer würdig sein ... Und ja, letztendlich haben Sie Recht."

S. 19 "Sind sie schwul, Mr. Grey?"
Er holt deutlich hörbar Luft

Klappentext:

Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und attraktiven Unternehmer Christian Grey kennen und kommt schon bald nicht mehr von ihm los. Denn er hat etwas in ihr berührt, das sie trotz aller Widerstände dazu bringt, ihren Gefühlen nachzugeben. Von da an ist nichts mehr wie zuvor. Denn Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe, vor der sie zunächst zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht ...


Zum Buch:


S. 12 Ich drücke die Tür auf, stolperte über meine eigenen Füße und falle hin. 
Scheiße! Zwei linke Hände, zwei linke Füße! Ich lande auf Knien in Mr. Greys Büro und spüre sanfte Hände, die mir aufhelfen.

Wo soll ich nur anfangen ? Ich hatte ja schon gewusst, dass Anastasia, auch Ana genannt, naiv ist und hatte mich schon einwenig darauf eingestellt aber so eine hohle Nuss hatte ich wirklich nicht erwartet.
Das ist unglaublich wie leichtsinnig sie ist. Selbst nach dem, wie sie es nennt, die "Kammer der Qualen" kennen lernt und dannach noch den Vertrag in den Händen hält und Leute das ist kein Vertrag den man mal einfach so unterschreibt, oh nein! Darin stehen alle Perversionen die er mit ihr, seiner in allen Hinsichten Sklavin, anstellen darf und wir reden hier von Auspeitschen, Schläge mit dem Rohrstock, Genital klemmen sowie Vaginal und Analfisting und noch vieles vieles mehr.
Aber natürlich ist alles nur dafür da, um die Lust zu steigern. Ich weiß ja nicht wie ihr so darüber denkt, aber bei Auspeitschen denke ich nicht gerade "Yuhuuu! Jetzt wirst du mich gleich auspeitschen, erniedrigen und mir höllische Schmerzen verpassen. Ja, jetzt will ich erst recht mit dir Schlafen (wir erinnern uns: Christian schläft nicht mit jemandem er fickt hart).
Aber Ana natürlich, ganz das naivchen, hatte noch nie Sex kann sich das gar nicht richtig vorstellen und findet das irgendwie anziehend (zu diesem Zeitpunkt ist ihr Gehirn schon Mus) und möchte nur ein paar Dinge streichen, weil sie denkt damit klar zu kommen und sie vertraut ihm ja... (Ganz recht: SIE VERTRAUT IHM. Wach auf Ana!)
Aber sie ist nicht nur naiv, nein natürlich nicht! Sie ist natürlich noch wunderbar tollpatschig, verwirrt, selbstkritisch aber dennoch hoffnungslos in ihn verliebt. Ach Leute, dass ist die perfekt Mischung, findet ihr nicht auch ? Keine funktionierenden Hirnzellen, naiv und verliebt.

S. 35"Was ist denn dann Ihr Ding, Anastasia?" Wieder dieses geheimnisvolle Lächeln.
"Bücher" flüstere ich, doch mein Unterbewusstsein kreischt: Dich will ich!

Jedoch ist Christian kein normaler Typ, wo man sich mit ihm trifft und dannach seiner besten Freundin alles bis ins kleine Detail erzählt. Das wäre doch viel zu einfach.
Gleich am Anfang musste Ana einen Verschwiegenheits Vertrag unterschreiben und darf somit niemandem ein Sterbenswörtchen verraten. Wer kommt den auf so eine Idee ? Ich meine, kommt schon ? Ein Verschwiegenheits Vertrag ? Ist das nicht einwenig viel ?
Ana ist natürlich so dämlich, dass sie nichts peilt, sondern erst wenn sie sein "Spielzimmer" kennen lernt. Ich denke 50 % der Frauen wären beim Vertrag schon abgehauen und die anderen 50 % beim Spielzimmer.

Naja, soviel zu Ana und ihr nicht vorhandenes Gehirn. Denn im großen und ganzen fand ich das Buch gar nicht so schlecht wie alle sagen. Natürlich, Ana geht einem nach 10 Seiten auf den Geist, aber das ist es auch schon. Es ist meiner Meinung nicht wirklich schlecht geschrieben und mir haben die E-Mails zwischendurch total gefallen. Ich habe mich immer wieder gefreut, wenn Ana und Christian sich zwischendurch geschrieben haben. Das war sehr erfrischend zwischendurch und ich musste oft lachen, wenn ich deren Betreff und Inhalt gelesen habe.
Ich fand es auch irgendwie süß, wie sie sich immer geneckt haben und Ana nicht immer alles gemacht hat was Christian wollte.

S. 78/79 "du hast Glück, dass ich dich nur beschimpfe?"
"Was soll das heißen?"
"Wenn du mir gehören würdest, könntest du nach dem, was du dir gestern geleistet hast eine Woche lang nicht sitzen. [...]
Ich erwidere seinen finsteren Blick. Was hat er jetzt wieder für ein Problem ? Was zur Hölle geht ihn das an ? Wenn ich ihm gehören würde ... Tu ich aber nicht.

Christian hat mich am Anfang zwar auch mit seiner Art genervt, aber es ist nun mal seine Art und nach einer Zeit habe ich mich auch schon daran gewöhnt, dass er immer alles und jeden rum kommandiert und mürrisch ist. Desto mehr habe ich mich dann immer tierisch gefreut, wenn er zu Ana anders war und irgendwie sogar lieb war.

S. 84 "Anastasia, ich bin kein Mann für Herzchen und Blümchen ... Romantik liegt mir nicht. Mein Geschmack ist sehr speziell. Du solltest dich von mir fernhalten"

Und die SM, BDSM Szenen sind ja mal ein Witz. Deswegen haben sich alle aufgeregt ? Das waren so wenige Szenen und nicht mal so richtig kranke, ich hatte jetzt erwartet das der die richtig fesselt und keine Ahnung was mit ihr macht, aber das ging doch noch total. Meistens hatten beide ja nur normalen Sex, was jetzt nichts außergewöhnliches ist.

Die Autorin:


Die britische Autorin E L James ist Mutter von zwei Kindern und war - bis vor kurzem - Angestellte
eines Fernsehsenders in London. Heute gilt sie laut "Time Magazine" als eine der einflussreichsten Menschen der Welt. Grund dafür ist der bahnbrechende Erfolg ihrer "Shades of Grey"-Trilogie. Begonnen hat das Phänomen "Shades of Grey" als Fanfiction im Internet, dann wurde der erste Teil der Trilogie in einem australischen Print-on-Demand-Verlag veröffentlicht. Vor allem in den USA sorgte "Shades of Grey" für eine riesige Aufmerksamkeit und wurde binnen kürzester Zeit zu einem der sensationellsten internationalen Bucherfolge der letzten Zeit. Die Übersetzungsrechte wurden in über 40 Länder verkauft, die Filmrechte an der Trilogie haben sich Universal Pictures und Focus Features gemeinsam gesichert. E L James lebt in London.

Fazit:

Anastasia nervt und Christian ist speziell, aber im großen und ganzen ist es gar nicht mal so schlecht. Die E-Mails haben mir am besten gefallen und der Schreibstil ist auch nicht der schlechteste.

3 von 5 Sternen

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch nie gelesen und hatte es, das muß ich gestehen, auch nie vor. Mir genügte Denis Schecks kurzer, knackiger Kommentar (»Schrottprosa zwischen zwei Buchdeckeln«), um meiner Überzeugung, mit so einem Machwerk nicht meine Freizeit zu füllen, treu zu bleiben. Allerdings werde ich bei Deiner recht emotionalen Kritik nicht ganz klug, wie es Dir nun wirklich gefiel. Du vergibst drei von fünf Sternen, echauffierst Dich aber - bestimmt zurecht - lang darüber, wir hirnlos die Charaktere agieren, wie zahnlos im Grunde die Erzählung ist und wie nervig doch alles daher kommt. So gesehen, steckt in dem Roman nicht mehr als der hilflose Versuch einer Möchtegernautorin, sich auf diese Weise berühmt zu machen und zu den »einflußreichen Leuten« gehören zu wollen - auf Kosten guter literarischer Qualität und nur unter dem Wunsch, sinnlos niedere Gelüste und den Voyeurismus der Menschen befriedigen zu wollen.

    Was die Darstellung von SM-Praktiken angeht - ich weiß nicht, wie das im Roman erfolgte - so bleibt mir aber zu sagen, daß es da durchaus Menschen gibt, die unter solchen Einflüssen Lust empfinden können. Es werden nicht die Mehrzahl der Menschen sein, aber es sind doch immer wieder einige. In unseren Augen sind es Perversitäten (auch wenn man das Wort so objektiv wie möglich nimmt) und es entspricht nicht der Normalität, aber es ist nichts verwerfliches, so lange es im beiderseitigen Einvernehmen geschieht. Soviel nur kurz von mir dazu, weil Du indirekt um Meinungen gebeten hattest.

    Liebe Grüße

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    1. Hallo erstemal,
      Ich denke, wenn man ein Buch nicht gelesen hat oder nicht lesen möchte, sollte man es nicht beurteilen. Du gehst nur von dem aus was der nette Herr Denis Scheckes sagt, dabei gibt es viel die das Buch sehr gut finden.
      Ich fand nicht das diese Rezension besonders emotional war. Anna hat nur versucht ihre Meinung näher zu bringen. Die Bewertung hängt nicht nur von den Charakteren ab. Das solltest du als Buchbloggerin doch auch wissen. ;) Zu einem guten Buch gehört viel mehr.
      Auch würde ich E. L. James nicht als Möchtegernautorin abschreiben. Du hast das Buch nicht von ihr gelesen, wie kannst du dann urteilen. Sie ist eine Autorin wie jeder andere Autor. Unabhängig ob ihre Bücher gut oder schlecht sind. Oder würdest du sagen, dass jeder Autor dessen Buch du schlecht findest, ein Möchtegernautor ist? Gibt es so was wie Möchtegernautoren überhaupt? Auch kennst du ihre Absichten nicht, wie kannst du dann behaupten das sie mit diesem Buch versucht hat zu den "einflussreichen Leuten" zu gehören? Es gibt tatsächlich noch Menschen die aus Spaß und Kreativität Bücher schreiben. Nicht des Provit wegen.
      Der Grund warum sie nun so erfolgreich ist, ist das sich ihr Buch gut verkauft hat. Genauso wie J. K. Rowling. Jeder Autor dessen Buch so viel Aufsehen erregt, wird berühmt. Weiter Beispiele sind: Panem, Twilight, Herr der Ringe, Game of Thrones.
      Dabei kommt es nicht immer auf den Inhalt an, sondern auf die Reaktionen.
      Du findest Sex ist ein niederes Gelüst? Es ist etwas völlig normales. Auch denke ich nicht man, dass man das Buch liest um voyeuristische Beürfnisse zu befriedigen. Wenn ich mir ein Erotikbuch kaufe, erwarte ich mehr als nur Sex.Wenn man so was nicht lesen möchte dann soll man sich kein Buch darüber kaufen/lesen, aber auch nicht darüber Urteilen.
      Natürlich empfinden manche Menschen durch SM Befriedigung. So wie andere durch Blümchensex. Und wenn meinst du mir "unseren (Augen)"? Ich finde das nicht pervers! Manche Menschen mögen eben das. Warum sollen wir das verurteilen? SM ist nichts perverses oder ekelhaftes. Wer es nicht machen möchte, der lässt es. Unter pervers verstehe ich etwas anderes.
      Und das mit nach der Meinung fragen... Eigentlich hat Anna sich nur gewundert, warum diejenigen, die das Buch gelesen haben, die SM-Praktiken übertrieben kritisiert haben.

      Liebe Grüße,
      Gina

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    2. Liebe Gina,

      ersteinmal vielen Dank für Deine Antwort, doch warum antwortet nicht Anna, die ja den Beitrag schrieb? Doch das ist wahrscheinlich für das folgende nicht weiter wichtig.
      Ich habe das Gefühl, Du hast Dich durch meinen Kommentar über Gebühr in Deiner oder eurer Ehre angegriffen gesehen, obwohl es ganz und gar nicht meine Intention war, irgendetwas madig zu machen, sondern schlicht meine Eindrücke dazustellen. Erst einmal: ja, was dieses Buch angeht, muß ich sagen, daß für mich (!) einige der Buchsprechungen genügten, die Finger von dem Buch zu lassen, das heißt aber nicht, daß ich mir deswegen meinen Mund verbieten lassen muß, trotzdem meine Eindrücke zu dem ganzen kund zu tun. Ich denke, Du bist wahrscheinlich über das Wort »Machwerk« gestolpert und meinst nun, daß meine Meinung unqualifiziert wäre. Ich weiß selbst, daß es eine Menge Menschen gab, die das Buch begeistert lasen, so begeistert, daß es Millionenauflagen gab und daß man sogar Geld dafür locker machte, um die Bücher zu verfilmen. Ja, weil es Geld bringt. Aber seien wir auch ehrlich: nur weil die Masse etwas toll findet, muß es, auch aus literaturwissenschaftlicher Sicht (und dieser gehören nun mal auch einige der Kritiker an, die sich zu diesem Buch äußerten), nicht gut und besonders sein. Aber falls mir das wieder negativ ausgelegt wird: gebt den Leuten das, wonach sie verlangen.


      »Ich hatte ja schon gewusst, dass Anastasia, auch Ana genannt, naiv ist und hatte mich schon einwenig darauf eingestellt aber so eine hohle Nuss hatte ich wirklich nicht erwartet.«

      »Naja, soviel zu Ana und ihr nicht vorhandenes Gehirn.«

      »Und die SM, BDSM Szenen sind ja mal ein Witz. Deswegen haben sich alle aufgeregt ? Das waren so wenige Szenen und nicht mal so richtig kranke,[...]«

      Solche Sätze sind sehr von Emotionalität geprägt. Ehe auch das in den falschen Hals kommt: ich halte emotionale Besprechungen nicht für mangelhaft oder von minderer Qualität, sie sind oftmals viel leichter zu verstehen, treffen eher den Geschmack des Lesers und sind für den Leser, wie er meist Besucher von Blogs dieser Art ist, eher eine Selektionsmöglichkeit für Bücher, die auch ihn ansprechen könnten. Aber sie sind eben auch immer höchst subjektiv und lassen manchmal das »Warum?« aus den Augen.

      Mein Urteil über das Buch wurde teilweise auch gerade von Annas Besprechung genährt. Ich habe ihre Eindrücke genommen (die im Grunde nur an den E-Mails und dem Schreibstil (»Die E-Mails haben mir am besten gefallen und der Schreibstil ist auch nicht der schlechteste.«) und Christians spezieller Nettigkeit ein gutes Haar gelassen hatte), um diese Aussage zu tätigen.


      »Der Grund warum sie nun so erfolgreich ist, ist das sich ihr Buch gut verkauft hat.«

      Ist es nicht direkt, die Kausalität stimmt hier nicht. Sie ist erfolgreich, weil sie mit ihrer (umgeschriebenen) Fanfiction den Nerv der Zeit traf und zur richtigen Zeit im richtigen Moment auf die richtige Weise medial aufgezogen wurde.
      Auch die nächste Aussage ist so nicht ganz stimmig, oder was ist zum Beispiel mit durch Literaturwissenschaftler und Forscher kanonisierte Literatur? Einem Thomas Mann oder den Büchern von Goethe? Erregen die etwa auch Aufsehen in dem von Dir gesteckten Rahmen einer E. L. Jones oder Stephanie Meyer?

      [Mein Kommentar würde zu lang werden, deshalb kommt der Rest in den nächsten Kommentar]

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    3. Gut, über Sex als Gelüst müssen wir nicht weiter sprechen. Nur soviel von mir dazu: ich bin ich dieser Beziehung kein Purist, aber ich muß derartiges für mich Privates in Büchern nicht allen Facetten offengelegt sehen. Ich sehe Sex durchaus als etwas Normales, zum biologischen und auch sozialen Leben eines Menschen gehörendes an.

      Ich sagte zur Perversion, daß dieser Begriff in all seiner Objektivität gemeint ist. Du dagegen hast ihn sofort wieder negativ konnotiert gesehen, womit Du meine Aussage völlig falsch hinstellst. Eine Perversion ist einfach ein Abweichen von der Norm, die gesellschaftlich bewertet wird; ein Verdrehen der Normalität. Damit ist per se erst einmal nichts Negatives gemeint. Nur eben etwas anderes. Mit meiner Aussage, es geschähe durch unsere Augen, wollte ich schlicht ihr Unverständnis (wie Du als Mitbloggerin dazu stehst, konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht eruieren, ich habe euren Blog erst vor Kurzem entdecken dürfen) über den BDSM und meine Meinung zusammenbringen - es tut mir leid, wenn das Unmut hervorrief.

      Und zu Deiner letzten Aussage, Anna hätte sich nur gewundert, ein Zitat, das mich eben annehmen ließ, sie würde, wenngleich etwas versteckt, uns um unsere Meinung bitten: »Ich weiß ja nicht wie ihr so darüber denkt, aber bei Auspeitschen denke ich nicht gerade "Yuhuuu! Jetzt wirst du mich gleich auspeitschen, erniedrigen und mir höllische Schmerzen verpassen.«

      Ganz liebe Grüße auch von mir auch euch beide!

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    4. Hallo nochmal,
      Ich glaube wir haben uns in einigen Punkten missverstanden, zB mit dem urteilen über nicht gelesene Bücher. Ich wollte damit nicht sagen, dass du deine Meinung nicht zum ausdruck bringen darfst oder ich deine Meinung für unqualifiziert halte (ich verbiete niemanden den Mund, vorallem da ich selber nicht immer still daneben sitze). Ich finde eine Meinung sollte aber auch auf eigenen Erfahrungen beruhen.
      Zugegeben, ich habe oft das Wort "urteilen" benutzt.

      Ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Bei einigen meiner letzten Rezensionen habe ich -um es nett auszudrücken- sehr viel Emotion gezeigt. Also im Vergleich zu meiner Rezension von Mystic City #2 oder Plötzlich Prinz #2, fand ich diese Rezension nicht besonders emotional. Aber wie gesagt, ich habe hierbei verschiedene Rezensionen verglichen. Deine Aussage dazu war objektiv.

      Wie es scheint haben wir auch zwei verschiedene Ansichten was die Deffinition von Perversion angeht. Für mich ist Perversion nicht nur einer Abweichung der Norm, sondern etwas krankhaftes und abstoßendes wie zb. Pedophilie oder Nekrophilie.

      Ich hatte in keiner meiner Aussagen die Absicht, deine Meinung oder deine Äußerungen schlecht zu machen. Wie gesagt, wahrscheinlich habe ich es einfach falsch aufgenommen und überreagiert. Ich hoffe du bist mir nicht böse oder so :D
      Wahrscheinlich hast du dich gewundert, dass so eine lange Antwort kam?

      Liebe Grüße
      Gina

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