Samstag, 27. Juni 2015

[R] Wir beide, irgendwann von Jay Asher und Carolyn Mackler

Wir beide irgendwann
Originaltitel: the future of us
Erschienen: August 2012
Seitenanzahl: 400 
Verlag: cbt
Gebunden: 17,99 €
Taschenbuch: 9,99 €
ebook: 8,99 €
Teil einer Serie? Nein!












Erster Satz: Ich kann heute nicht mit Graham Schluss machen, obwohl ich meinen Freunden angekündigt habe, dass ich es bei nächster Gelegenheit tun würde. 

Klappentext:

Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang...


Zum Buch:

Das Buch gammelte schon sehr sehr lange auf meinem SuB. Jeder fand es gut und ich war so neugierig darauf, doch dann habe ich gehört, dass es eher für Leute ist, die in der Zeit auch gelebt haben. Dass es nicht für jüngere ist und das hat mich abgeschreckt. Was total bescheuert war, denn jetzt wo ich mich dazu aufgerafft habe, fand ich es so schön.

Wie Emma und Josh wieder zu einander finden, wie sie dieses "Facebook" kennen lernen und wie ihre Sicht darauf ist. Heutzutage kennt jeder Facebook, weiß wie man damit umgeht und findet es normal. Aber Emma und Josh leben nun mal nicht im Jahr 2015, sondern im Jahr 1996 und da ist es nur verständlich, dass sie den Namen noch nie gehört haben und sich wundern wie man 300 Freunde haben kann, denn niemand hat im wahren Leben 300 Freunde, oder ? Und warum sollte man alles preisgeben ? Ich fand Emmas und Joshs verhalten Facebook gegenüber komplett gerechtfertigt und ich denke, wenn ich im Jahr 1996 Facebook gesehen hätte, wäre ich auch erst mal sehr verwirrt und würde dem misstrauen.

 S. 43 "Warum steht da, dass sie dreihundertzwanzig Freunde hat?" fragt Josh. 
"So viele Freunde hat doch kein Mensch!"

Jay Asher und Carolyn Mackler, wissen auch einfach, wie man den Leser einwickelt und mit ihrem lockerem Schreibstil konnte ich gar nicht mehr aufhören und ruck zuck waren schon wieder 100 Seiten gelesen. Bei "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher habe ich mich einwenig schwer getan, aber hier war es flüssig und leicht geschrieben. Vielleicht lag das ja an Carolyn ?

Ich bin auf jeden Fall total begeistert und würde mich auf jeden Fall über weitere Bücher von diesem Duo freuen. 

S. 180 Ich habe keine Ahnung, wovon ich rede, aber wenn Netflix und Glee mein Leben ausmachen,
 dann muss es sich wohl um schöne Dinge handeln.

Am Schluss fand ich noch lustig, dass beide in ihrer Danksagung Mark Zuckerberg aufgelistet haben, aber sie haben ja recht. Ohne ihn, hätten sie nicht dieses wunderschöne Buch schreiben können. Also in diesem Sinn. Danke Mark Zuckerberg.

Die Autoren:

Jay Asher ist der Autor des weltweiten Bestsellers „Tote Mädchen lügen nicht“, der in über 30 Länder verkauft und u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Er lebt in Kalifornien.

Carolyn Mackler wurde 1973 in New York City geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt. Sie schreibt Kurzgeschichten, Essays und Jugendbücher, für die sie in Amerika mehrfach ausgezeichnet wurde. 
„Wir beide, irgendwann“, ist der erste Roman, den die beiden gemeinsam verfasst haben.


Fazit:

Ein gelungenes Buch mit tollen Charakteren und süßer Geschichte.

5 von 5 Sternen

Kommentare:

  1. Huhu,

    klingt gut :) ein interessantes Thema, mag auch das schöne, bunte Cover sehr gerne.

    LG, Tanja ♥

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    1. Huhu,

      ist auch gut. :) Es war wirklich sehr interessant auch zu sehen, wie man die Zukunftt verändern kann durch ganz unscheinbare Handlungen. Das Cover ist so wunderschön und im Regal ist es auch wunderschön. :D

      Ganz liebe Grüße,
      Anna

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